
Das Jahr neigt sich dem Ende zu, und aus waldbaulicher Sicht können wir erfreulicherweise mal wieder von einem guten Jahr reden: Im Sommer (August) kam gerade noch rechtzeitig ausreichend Regen, so dass die Bäume genügend Abwehrkraft gegenüber den verschiedenen Baumschädlingen hatten. Auch die Stürme waren glücklicherweise sehr lokal, so dass die allermeisten Waldbesitzer auch hier mit einem blauen Auge davonkamen. Durch das ausbleibende Schadholz sind auch die Holzpreise trotz schlechter Baukonjunktur gut.
Wir Waldbesitzer sollten die aktuelle Lage nutzen, um unsere Wälder auf Vordermann zu bringen. Das heißt, in zu dichten Beständen durchforsten, damit die verbleibenden Bäume mehr Wasser und Nährstoffe haben. Oder in den Altholzbeständen schrittweise einen Teil davon einzuschlagen, um im Schatten des verbleibenden Waldes wieder einen Jungbestand heranzuziehen. Gerade die letztere Variante ist bei unseren zunehmend heißen und trockenen Sommern wesentlich erfolgreicher bei Neuanpflanzungen/Naturverjüngung als die inzwischen leider weitverbreiteten Kahlschläge.
Inzwischen haben wir von der Forstdirektion grünes Licht für unser Betreuungsmodell, das wir an der Jahreshauptversammlung vorgestellt haben. Das heißt, die FBG unterstützt unsere Revierleiter und bietet ab 2026 interessierten Waldbesitzern Betreuungsverträge an, sie übernimmt also Beratung und Betreuung auf Ihren Waldflächen. Interessierte FBG-Mitglieder können sich Informationen über Kosten und sonstige Einzelheiten (ausschließlich) bei unserem Vorstand Rolf Werthwein einholen (Tel.: 0152 03 340 350).
Das Führungsteam der FBG Murr-Lauter wünscht allen Mitgliedern und Waldfreunden ein gutes, unfallfreies Jahr 2026.
Die Vorstandschaft


