Bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Bad Saulgau – Abteilung Fulgenstadt in der Mehrzweckhalle Fulgenstadt blickte Abteilungskommandant Christian Oehler auf ein stabiles und arbeitsreiches Feuerwehrjahr 2025 zurück.
Er erinnerte unter anderem an herausfordernde Einsatzlagen, wie die mehrere hundert Liter ausgelaufenen Diesels in der Baustelle der Durchgangsstraße sowie den Amok-Alarm im Berufsschulzentrum Bad Saulgau, der sich glücklicherweise als Fehlalarm entpuppte.
Besonders die in Friedberg stationierte Drohnengruppe der Feuerwehr Bad Saulgau hat sich in den vergangenen Jahren als unverzichtbarer Bestandteil der Einsatzunterstützung etabliert.
Im Jahr 2025 konnten zwei junge Führungskräfte zu Gruppenführern ausgebildet sowie weitere Standardausbildungen absolviert werden.
Zum Jahresende 2025 absolvierten 52 Einsatzkräfte ihren Dienst am Nächsten, aufgeteilt in die Löschgruppen Fulgenstadt, Friedberg und Wolfartsweiler.
Für die Sicherstellung des Nachwuchses konnte Oehler die erfreuliche Mitteilung geben, dass die Jugendgruppe der Abteilung im neuen Jahr reaktiviert wird, unter der federführenden Leitung von Fabian Gittinger.
Schriftführer Pascal Migdad zeigte in seinem Bericht den Rückblick über 24 absolvierte Einsätze und Dienste mit einem Stundenvolumen von rund 245 Stunden.
Kassenverwalter Christian Reck wird von den Kassenprüfern eine tadellose und ordentliche Kassenführung bestätigt, was anschließend auch eine einstimmige Entlastung durch Fulgenstadts Ortsvorsteher Karl Widmann ergab. In seinem Grußwort – stellvertretend für alle drei Ortschaften und Ortsvorsteher – zollte er hohen Respekt und Anerkennung für das Engagement, die stetige Einsatzbereitschaft und die schnelle und professionelle Hilfe am Nächsten.
Beförderungen
Für 15 Jahre im Feuerwehrdienst erhielt Sebastian Knittel das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Bronze.
Ein besonderer und emotionaler Punkt der Versammlung galt der Verabschiedung von Thomas Bosch, der nach über 30 Jahren im Feuerwehrdienst zum Jahresende 2025 aufgrund Erreichens der Altersgrenze aus dem Einsatzdienst ausschied. Kamerad Bosch wurde daher durch Abteilungskommandant Oehler und stellv. Stadtbrandmeister Eisele zum Ehrenmitglied ernannt, verbunden mit dem Dank für jahrzehntelangen Einsatz und Engagement für die Feuerwehr. Neben verschiedenen Ämtern, die er begleitet hatte, war er stets ein zuverlässiger und beständiger Kamerad mit besonderen Fähigkeiten, die nicht zuletzt beim hohen Stundeneinsatz beim Umbau des Feuerwehrhauses in Friedberg zum Tragen kamen. Auch für die gelebte Kameradschaft und die Organisationsstärke beim Thema Versorgung und Verpflegung zeichnen ihn aus.