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Jahreshauptversammlung der 1. Hohenhaslacher Drachen- und Gleitschirmflieger

Der 1. Vorsitzende Jürgen Michels freute sich bei der Hauptversammlung im Gasthaus Rose in Hohenhaslach über die zahlreiche Teilnahme und das große...
B. Ziebart und T. EiselFoto: C.Volk

Der 1. Vorsitzende Jürgen Michels freute sich bei der Hauptversammlung im Gasthaus Rose in Hohenhaslach über die zahlreiche Teilnahme und das große Interesse der Mitglieder.

Zu Beginn der Versammlung blickte man auf die vergangene Flugsaison zurück. An den Hausbergen in Hohenhaslach, Kleingartach und am Hörnle bei Dürrenzimmern konnten wieder zahlreiche schöne und eindrucksvolle Flüge durchgeführt werden. Weniger Möglichkeiten, „in die Luft“ zu gehen, bot hingegen das Schleppgelände Deutschherrenfeld zwischen Niederhofen und Haberschlacht, wo das Wetter die Aktivitäten häufiger einschränkte.

Besonders erfreulich war erneut das große Interesse an Tandemflügen. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, gemeinsam mit erfahrenen Piloten abzuheben und die Heimat aus der Vogelperspektive zu bestaunen.

Auch finanziell steht der Verein auf soliden Füßen. Der vorgestellte Haushaltsbericht wies erfreuliche Zahlen aus und spiegelte die positive Entwicklung des Vereins wider. Nach der einstimmigen Entlastung der Vorstandschaft verliefen auch die Neuwahlen reibungslos: Tobias Rehberger wurde als 2. Vorsitzender in seinem Amt bestätigt, ebenso die Beisitzer Achim Beetz und Thomas Kraus.

Ein Thema des Abends war die mögliche Erschließung neuer Fluggebiete sowie die Planung des Frühjahrs- und Herbstausflugs. Der 1. Vorsitzende hatte diese Punkte sorgfältig vorbereitet, und die Mitglieder brachten zahlreiche weitere Ideen und Vorschläge ein.

Ein besonderer Höhepunkt war die Ehrung der erfolgreichen Streckenflieger im Stromberg-Heuchelberg-Cup. In diesem vereinsinternen Wettbewerb werden die jeweils drei besten Flüge von den eigenen Startplätzen gewertet.

Der weiteste Flug des Jahres führte über beeindruckende 108 Kilometer von Kleingartach bis nach Leutershausen bei Ansbach. Geflogen wurde diese Strecke von Bernd Ziebart.

Für besonderes Aufsehen sorgte auch der sogenannte „Dreiecksflug“ von Reiner Wildt rund um den Stromberg. Gestartet wurde an der Winde im Deutschherrenfeld, die Route führte über den Stromberg nach Kürnbach, weiter nach Spielberg und schließlich zurück zum Ausgangspunkt.

Vereinsmeister wurde Bernd Ziebart, gefolgt von Reiner Wildt auf Platz zwei und Thomas Eisel auf dem dritten Rang.

Gleitschirmfliegen ist ein Sport für jedes Alter und kann – bei passenden Bedingungen – zu jeder Jahreszeit ausgeübt werden. Wer mehr über den Verein erfahren oder selbst einmal bei einem Tandemflug abheben möchte, findet weitere Informationen unter www.teufelsberg.info

Fuggebiet am Hörnle.Foto: C.Volk
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Ausgabe 11/2026
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