Durch die Vorsitzende der DLRG-Ortsgruppe Meßstetten Nina Böse, die auch zur Jahreshauptversammlung aufgerufen hatte, wurde die Versammlung im DLRG-Vereinsraum in der Buelochschule eröffnet. Sie blickte auf ein vergangenes Jahr mit viel Engagement im Wasser, bei Übungen, in der Ausbildung, aber auch im Hintergrund. Ein zentraler Punkt hierbei stellt die Ausbildung dar. Ein Garant für Sicherheit, Einsatzfähigkeit und Qualität. Dies zeigte sich vor allem an der Teilnahme der Übungen Roter Heuberg, in der Weiterentwicklung der Strömungsretter und bei gemeinsamen Maßnahmen wie den Auffrischungen von Abzeichen. Ein wichtiger Bereich ist die Vereinsjugend. Sie ist nicht nur Nachwuchs, sondern ein aktiver und tragender Teil der Ortsgruppe. Die Jugend nimmt regelmäßig und engagiert anBezirks- und Landesmeisterschaften teil. Gleichzeitig übernimmt sie auch Verantwortung außerhalb des Beckens, bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen, wie der Weihnachtsfeier oder dem Sommerfest. Ein wichtiger Bestandteil ist die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen. Der DRK Ortsverein Meßstetten wird beispielsweise bei der Durchführung der Sommerferienspiele unterstützt. Auch besteht eine enge Abstimmung mit der Feuerwehrabteilung und der Stadt Meßstetten. Die Wachdienste und die Aufsichten in den Bädern sind ein zentraler Teil der Arbeit. Ein besonders erfreulicher Punkt stellt die Mitgliederentwicklung dar. „Wir kratzen inzwischen an den 400 Mitgliedern“, bekannte Nina Böse sichtlich erfreut. Das umfangreiche Zahlenwerk eröffneten der Technische Leiter Ausbildung Detlef Wysotzki und Einsatz Ferdinand Wysotzki der Versammlung. Durch die Ortsgruppe konnten 2025 Schwimmabzeichen abgenommen werden. Seepferdchen 19, SA Bronze: 16, Silber: 15, Gold 6 und Juniorretter 6. Bei den Rettungsschwimmabzeichen (Neuabnahmen) wurden es in Bronze 6, Silber 3 und in Gold 1. Sehr erfreulich ist das Vorhandensein von gleich 4 Lehrscheininhabern im Trainings- und Ausbildungsbetrieb. Am Stausee Oberdigisheim wurden an 14 Wachtagen mit 20 Kräften 224 Stunden erfüllt. Wachdienste an der Küste wurden in Binz, Baabe, Sellin (alle Rügen) und Amrum geleistet. Bei der Mitwirkung des Wasser- und Rettungsdienstes im Zollernalbkreis stammen von 18 Aktiven allein 8 Rettungsschwimmer aus Meßstetten. Stellvertretend trug Finn Bilger die Aktivitäten der Ortsgruppenjugend vor. So berichtete er von der Teilnahme von 35 Jugendlichen an den Bezirksmeisterschaften, dem Sommerfest und dem Aktionstag Katastrophenschutz an den örtlichen Schulen. Auch die geplanten Vorhaben der Jugend für 2026, wie ein Basteltag zu Ostern, Kinoabende, ein Stauseetag und die Teilnahme am Weihnachtsmarkt in Meßstetten ließen sich sehen. Einen souveränen und ausgeglichenen Kassenbericht 2025 und Haushaltsetat für 2026 konnte Bernd Vochatzer vortragen. Der allgemeine Dank der Ortsgruppe galt insbesondere der Stadt Meßstetten und ihrer auch finanziellen Unterstützung für Rettungsausrüstung. Die durch Stadtrat Oliver Rentschler geleitete Entlastung des Vorstands fiel einstimmig aus. Der Tagesordnungspunkt Neuwahlen bezog sich nur auf die Position des Stellvertretenden Technischen Leiters. In dieses Amt wurde der zwischenzeitlich bewährte Ben Luca Robl einstimmig gewählt. Ein etwas grausiges, aber mögliches Szenario erläuterte Ferdinand Wysotzki am Rande seines Vortrags. Eine nicht erkennbare Gefahr kann unter dem zugefrorenen Oberdigisheimer Stausee lauern. Das ist sein wechselnder Wasserstand. Während Wasser unter der Eisfläche weiterhin abläuft, kann sich ein gefährlicher Hohlraum zwischen Eisdecke und tatsächlichem Wasserstand bilden, der eine eingebrochene Person sofort verschwinden lassen kann. Die Oberfläche wird so für die eingebrochene Person unerreichbar.