Alle Jahre wieder starten einige unserer ambitionierten Athleten beim Jedermann-Radrennen Eschborn-Frankfurt, früher bekannt als „Rund um den Henninger Turm“. In diesem Jahr gingen Peter Burger und Dirk Tübbing für den RSC an den Start.
Das Rennen erfreut sich steigender Beliebtheit und so ist es nicht verwunderlich, dass auch die Teilnehmerzahl stetig auf derzeit 12.000 Starter gestiegen ist. Peter und Dirk fanden sich aufgrund der angegebenen Durchschnittsgeschwindigkeit am Morgen des 1. Mai schließlich in Startblock M wieder. Im Schneckentempo, oder wie ein prominentes RSC-Mitglied mit einem Augenzwinkern sagen würde: „im Tempo eines Angelvereins“, ging es pünktlich um 9:51 Uhr die ersten 800 Meter bis zur Startlinie. Danach führten die ersten 17 km durch die abgesperrte Frankfurter Innenstadt, wo sich bereits erste Zuschauer auf das anschließend stattfindende Profirennen freuten. Hier gilt es nicht zu überziehen, um noch genügend Körner für den Rest des Tages zu behalten. Höhepunkt und gleichzeitig härtester Teil des Rennens waren wie immer der mit 11 km Länge und 540 Höhenmetern längste Anstieg des Tages, der Große Feldberg. Bei der nachfolgenden schnellen Abfahrt erreichten unsere Fahrer Geschwindigkeiten von bis zu 70 km/h. Auffallend in diesem Jahr war, dass sich nur sehr wenige funktionierende Gruppen bildeten, was wohl dem zum Teil starken Gegenwind geschuldet war. Niemand möchte dann wirklich vorne fahren.
Fast synchron kamen Peter und Dirk nach etwas über 3:20 Stunden ins Ziel und freuten sich auf ein wohlverdientes alkoholfreies Weizenbier. Doch daraus wurde leider nichts: Der neugestaltete Zielbereich bietet noch ausreichend Potential für Verbesserungen, was die Versorgung der Sportler mit Kohlenhydraten nach einem harten Rennen angeht. Ansonsten gilt jedoch: ein für über 10.000 Hobbysportler sehr gut organisiertes Rennen, auf das wir uns auch in 2027 wieder freuen! (DT)


