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Judith – ab 22. Mai im Exil Theater

„Ich habe den ersten und letzten Mann der Erde getötet. Nun, da Holofernes kopflos ist, sind sie’s alle.“ Die Geschichte von Judith und Holofernes...
Judith – SzenenfotoFoto: Exil Theater/Thomas Maier

„Ich habe den ersten und letzten Mann der Erde getötet. Nun, da Holofernes kopflos ist, sind sie’s alle.“
Die Geschichte von Judith und Holofernes ist so alt wie die des Patriarchats. 1840 verarbeitete Friedrich Hebbel sie in seinem Stück „Judith“ und erzählte damit erstmals das Geschehene aus der Perspektive der Frau. Das Exil Theater wagt sich noch einen Schritt weiter in Judiths Innenleben hinein und fragt: Ging sie wirklich aus purer, gottesfürchtiger Selbstlosigkeit in das Lager des Feindes? Wie viel Holofernes steckt in den Männern unserer Zeit? Welche Ängste und Träume teilen wir noch heute mit Judith? Und was hat eigentlich King Kong damit zu tun?
Ein Stück über weibliche Begierde, Sehnsüchte, Zerrissenheit, Selbstermächtigung und vor allem: Wut. „Judith“ nach Friedrich Hebbel mit Motiven von Virginie Despantes in einer Fassung von Siri Wiedenbusch ist für Zuschauer*innen ab 16 Jahren geeignet.

Aufführungen: 22./23./24. und 29./30./31. Mai, jeweils 20 Uhr

Kartenvorverkauf: Buchhandlung Carolin Wolf und Hirsch-Apotheke Bruchsal

Online-Kartenreservierung: www.exiltheater.de

Erscheinung
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Ausgabe 20/2026
von Exil Theater e. V.
11.05.2026
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