
Das 18. Podiumskonzert der Musikschule Besigheim am Montagabend zeigte eindrucksvoll die Vielfalt der musikalischen Ausbildung und das hohe Leistungsniveau der Schülerinnen und Schüler. Der Kleine Saal war gut besucht, das Publikum aufmerksam und spendete den Mitwirkenden durchweg viel und herzlichen Applaus.
Durch das abwechslungsreiche Programm führte der stellvertretende Schulleiter Michael Zeh, der mit kurzen Moderationen souverän durch den Abend leitete. Das Programm spannte einen weiten Bogen von klassischer Kammermusik über solistische Beiträge bis hin zu Jazz-, Film- und Popularmusik.
Den Auftakt gestaltete Theo Alber mit „Hey, Ho! Nobody Home“ für Tuba, der mit sicherem Ton und musikalischer Präsenz überzeugte. Es folgte das Duo von Andreas Romberg, interpretiert von Hannah Joos und Franziska Schäfer an den Querflöten, die mit feinem Zusammenspiel und stilistischer Klarheit punkteten.
Vokale Akzente setzten Aryna Dziadova mit John Denvers „Aspenglow“ sowie Emilia Sansi mit „My Heart Will Go On“ von James Horner, beide mit Ausdrucksstärke und sicherer Gestaltung. Instrumentale Kontraste bot unter anderem Janko Lorenz mit dem ersten Satz aus dem „Barocken Konzert“ von Theodor Hlouschek für Posaune.
Besondere Beachtung fand das Klarinetten-Trio mit Felice Ljepojevic und Finn Ljepojevic. Annika Pauer war verhindert; für sie sprang kurzfristig Lehrer Jörg Weiß ein, der das Trio komplettierte und sich nahtlos in das Ensemble einfügte. Das Zusammenspiel überzeugte durch Ausgewogenheit, Präzision und musikalische Geschlossenheit.
Im weiteren Verlauf präsentierten sich Petra Van Dam mit Mozarts „Rondo alla Turca“ sowie weiteren klassischen Werken für Klavier. Einen sehr starken Eindruck hinterließ Jakob Bederna, der Mendelssohns „Rondo Capriccioso“ mit technischer Brillanz, klarer Struktur und musikalischer Reife interpretierte.
Auch die Querflötenbeiträge von Alina Schweiker und Emily Kamjac waren Teil des Programms. Emily Kamjac war erkrankt; ihre Partie übernahm Lehrerin Renata Pultineviciene, die gemeinsam mit Alina Schweiker einen überzeugenden und stilistisch sicheren Vortrag bot.
Das Podiumskonzert zeigte einmal mehr, wie wertvoll diese Konzertform für die musikalische Entwicklung junger Menschen ist. Es bot den Mitwirkenden eine Bühne für konzentriertes Musizieren und dem Publikum einen facettenreichen und gelungenen Konzertabend.


