Ein besonderes Konzerterlebnis boten die „Dielheim Classics 2026“ im Gemeindehaus Horrenberg. Schülerinnen und Schüler der Musikschule Horrenberg-Dielheim standen gemeinsam mit professionellen Musikerinnen und Musikern auf der Bühne und präsentierten ein buntes klassisches Programm mit Werken unter anderem von Pachelbel über Haydn bis hin zu Proust.
Neben reinen Orchesterwerken von Warlock und Rameau standen auch Solokonzerte auf dem Programm. Marie Möhle zeigte sich bei einem Cellokonzert von Vivaldi in Bestleistung. Jakob Krüger spielte sehr schwungvoll und sicher ein Violinkonzert von Bach und Domenik Reiss gab mit seiner selbstkomponierten Kadenz dem Violinkonzert von Haydn eine ganz persönliche Note.
Doch nicht nur orchestrale Werke waren zu hören. Hannah Müller (Flöte) begleitet von Hannah Bischofs (Klavier) spielten einen Satz aus einer Händelsonate und Tamina Hobohm (Flöte) und Clara Bischofs (Klavier) die berühmte Siciliana von Bach. Tamina konnte dann noch ihre Virtuosität bei dem Stück „Prelude und Masquerade“ von Pascal Proust unter Beweis stellen. Lisbeth Gresch und Alexander Krämer – Gäste aus Speyer und Jugend musiziert-Preisträger – ließen mit ihrer vierhändigen Fassung des Walzers von Khatchaturian aufhorchen.
Organisiert wurde das Konzert von Janette Kupke gemeinsam mit den Musikpädagoginnen Martina Kuch, Katharina Vollhardt und Jutta Neuhaus. Unterstützt wurden die jungen Musiker:innen dabei auch von Mitgliedern der SAP Sinfonietta, die gemeinsam mit den Schüler:innen musizierten und für eine besondere Konzertatmosphäre sorgten.
Mit dabei war auch die junge Geigenschülerin Ida Rehahn aus dem Spielkreis von Janette Kupke. Gemeinsam mit ihren Freundinnen und Freunden wirkte sie beim berühmten „Kanon“ von Johann Pachelbel mit. Rückblickend beschreibt Ida das Konzert als „eine sehr tolle Erfahrung“.
Besonders beeindruckt war sie vom gemeinsamen Musizieren mit den Profis: „Neben mir stand eine professionelle Musikerin und wir haben zusammen gespielt. Das hat mir Sicherheit gegeben und sehr viel Spaß gemacht“, erzählt sie.
Auch die Beiträge der anderen Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit den professionellen Musiker:innen hätten sie begeistert. Für Ida war der Abend nicht nur ein Konzert, sondern ein unvergessliches Erlebnis voller Musik, Gemeinschaft und Freude am gemeinsamen Spiel.

