Wie funktioniert eigentlich eine Wahl – und wie fühlt es sich an, selbst eine Stimme abzugeben? Diese Erfahrung konnten die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7 bis 10 bei der diesjährigen Juniorwahl zur Landtagswahl Baden-Württemberg machen.
Im Vorfeld wurde im Gemeinschaftskundeunterricht intensiv gearbeitet: Die Jugendlichen beschäftigten sich mit Parteien, Wahlprogrammen und dem Ablauf demokratischer Wahlen. Dabei wurde nicht nur gelernt, sondern auch viel diskutiert – oft engagiert, manchmal kontrovers, aber immer mit großem Interesse.
Am 3. und 4. März war es dann so weit: Ausgestattet mit Wahlbenachrichtigungen machten sich die Schülerinnen und Schüler im Mittagsband auf den Weg ins Wahllokal im „Kraftwerk“. Dort lief alles wie bei einer echten Wahl ab – von der Anmeldung bis zur Stimmabgabe in der Wahlkabine. Die Juniorwahl war dabei eine gemeinsame Kooperation der Gemeinschaftskundefachschaft, des Jugendhauses und der SMV. Die SMV unterstützte die Wahl engagiert, stellte Wahlhelferinnen und Wahlhelfer und übernahm auch die Auszählung der Stimmen.
Besonders beeindruckend war das Engagement vieler Schülerinnen und Schüler: Sie nutzten die Gelegenheit, um sich aktiv mit Politik auseinanderzusetzen, stellten Fragen und diskutierten ihre Meinungen auch über den Unterricht hinaus weiter.
Die Juniorwahl hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig und wirkungsvoll politische Bildung sein kann. Sie ermöglicht es jungen Menschen, Demokratie nicht nur theoretisch zu verstehen, sondern ganz konkret zu erleben – und vielleicht sogar ein Stück weit mitzugestalten.