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JUNIRISS

SOMMER – JUNIRISS an Obstbäumen für alle Interessierte Termin: Samstag, den 20. Juni von 10:30 – 12:00 Uhr Wo: Ende der Schillerstraße...
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SOMMER – JUNIRISS an Obstbäumen für alle Interessierte

Termin: Samstag, den 20. Juni von 10:30 – 12:00 Uhr

Wo: Ende der Schillerstraße / gegenüber dem Bauhof

Reißen – statt Schneiden !

Der Sommer –oder bekannter weise Juniriss bezeichnet, wird zu der genannten Zeit an Obstbäumen angewendet. D.h. es werden insbesonders Wasserschosse also steil nach oben stehende Triebe an der Entstehung ausgerissen. Dies verbessert die Belüftung und bringt somit auch Helligkeit in den Baum. Wir sprechen hier von Ausreißen anstatt im Sommer zu schneiden. Der Vorteil ist, dass damit auch die sogenannten schlafenden Augen entfernt werden und anders wie beim Schneiden keine neuen Austriebe entstehen.

Man braucht keine Sorgen haben dass der Baum diesen Riss nicht verheilt – es ist in diesem Zeitraum besser reißen als schneiden.

Wir wollen Ihnen diese Anwendung gerne an den (Gemeinde eigenen)von uns im Winter geschnittenen Apfel und Birnen Bäumen am Ende der Schillerstraße – Richtung Recyclinghof zeigen und erläutern:

TERMIN: Samstag, den 20.06. von 10:30 – 12:00 Uhr

In Abstimmung mit Bürgermeister Frank Burkard und Bauhofleiter Stefan Moch wird der OGV mit seinen Fachwarten den „Sommer – Juniriss“ an diesen Obstbäumen durchführen. (HK)

GARTENKALENDER

Einjährige, Stauden und Ziergräser

Düngung

In warmen, feuchten Perioden werden durch Mikroorganismen in vielen Böden Nährstoffe freigesetzt. Seien Sie deshalb vorsichtig mit zusätzlicher Düngung. Stauden auf überdüngten Standorten neigen zur "Mastigkeit" und können umfallen. Die Attraktivität für Schädlinge nimmt außerdem zu.

Sommerblumen pflanzen

Im Juni können noch empfindliche Sommerblumen für Kübel, Kästen und Beete gepflanzt werden. Dazu gehören Leberbalsam (Ageratum), Fuchsschwanz (Amarantus), Ochsenzunge (Anchusa), Löwenmaul (Antirrhinum), Bärenohr (Arctotis), Spinnenpflanze (Cleome), Schmuckkörbchen (Cosmos), Mittagsgold (Gazania), Männertreu (Lobelia), Levkoje (Matthiola), Gauklerblume (Mimulus), Ziertabak (Nicotiana), Petunie (Petunia), Feuersalbei (Salvia), Studentenblume (Tagetes), Verbene (Verbena) und Zinnie (Zinnia).

Kräuter verjüngen

Um halbstrauchig wachsenden Kräuter wie Salbei, Thymian und Ysop vor der Vergreisung zu bewahren, können die Pflanzen nach der Blüte zurückgeschnitten werden. Sie danken es mit reichem Austrieb aus der Basis und bilden wieder dichte Büsche. Die abgeschnittenen Zweige lassen sich übrigens getrocknet gut verwenden. Schneiden Sie die Pflanzen am besten, wenn der Himmel bedeckt ist.

Nachblüte beim Rittersporn fördern

Rittersporn blüht nach der Hauptblüte im Juni ein zweites Mal im September, wenn Sie die Staude direkt nach dem Verblühen etwa handbreit über dem Boden zurückschneiden – das Wässern und Düngen nicht vergessen.

Gemüse und Kräuter

Tomate

Ein Befall mit Kraut- und Braunfäule beginnt bei der Tomate mit braunen, runzeligen Flecken auf den unteren Blättern, die sich rasch vergrößern und danach auf benachbarte Blätter, Stängel und später Früchte übergehen. Da die Infektion in erster Linie über erkrankte Kartoffelpflanzen erfolgt, sollten Sie Tomaten und Kartoffeln nicht in unmittelbarer Nähe anbauen. Außerdem sollten Sie Maßnahmen ergreifen, damit Pflanzenteile nicht zu lange feucht bleiben. Setzen Sie die Tomaten also an einen sonnigen Standort, gießen Sie direkt an die Wurzel und sorgen Sie für ausreichenden Pflanzenabstand. Am besten und sichersten wachsen Tomaten, wenn sie überdacht kultiviert werden.

Beetpflege

Damit Möhren, Fenchel, Schwarzwurzeln und Rote Bete kräftig werden können, sollten Sie die Reihen immer im Auge behalten. Wenn zu dicht gesät wurde, muss der Abstand durch das Herausziehen einzelner Pflanzen wieder vergrößert werden. Ausgezogene Rote Bete kann übrigens wieder neu aufgepflanzt werden.

Obst

Erdbeeren richtig bewässern

Erdbeeren sollten nur bei Trockenheit bewässert werden, denn zu viel Wasser fördert Fäulnis und verschlechtert den Geschmack. Unterlegtes Stroh sorgt für saubere Früchte und verringert die Gefahr von Fäulnis.

Erdbeerernte

Beim Ernten von Erdbeeren dürfen Sie die angefaulten und beschädigten Früchte auf keinen Fall hängen lassen, sonst werden gesunde Früchte infiziert. Ein Tipp: Sammeln Sie die schadhaften Früchte in einem zweiten Körbchen, denn sie lassen sich problemlos kompostieren.

Juniriss

Krautige Triebe, die für den Baumaufbau nicht benötigt werden oder an ungünstigen Positionen stehen, sollten Sie jetzt wegreißen. Das Reißen geht schneller als das Schneiden, fördert die Wundheilung und reduziert den Neuaustrieb im nächsten Jahr. Insbesondere Konkurrenztriebe an Leitästen und Stammverlängerung im Spitzenbereich können so rechtzeitig entfernt werden.

Balkon und Terrasse

Blattaufhellungen bei Zitrusgewächsen

Wenn das Orangen- oder Zitronenbäumchen auf der Terrasse Blattaufhellungen zeigt, ist das meistens ein Zeichen für Eisenmangel. Hier helfen Spezialdünger für Zitrusgewächse, die Eisen in schnell aufnehmbarer Form enthalten. Verabreichen Sie den flüssigen Eisendünger möglichst als Blattdüngung. Die Pflanzen können dann das notwendige Eisen besonders rasch aufnehmen.

Pflanzenschutz

Maden in Kirschen

Befinden sich in den Kirschfrüchten kleine, weiße Maden, ist Ihr Kirschbaum von der Kirschfruchtfliege befallen. Die befallenen Früchte können Sie nicht mehr verwerten. Um einen erneuten Befall im nächsten Jahr zu verringern, müssen Sie alle madigen Kirschen abernten, damit die Larven nicht zu Boden fallen und dort überwintern.

Bewässerung leichter Böden

In manchen Jahren kann es im Juni schon sehr heiß werden, sodass besonders auf leichten Böden bewässert werden muss. Aber übertreiben Sie das Gießen und Sprengen nicht, denn erstens fördern Sie dadurch auch konkurrierende Wildkräuter und zweitens werden gerade auf leichten Böden bei starker Bewässerung die Nährstoffe (besonders Stickstoff) mit ausgewaschen. Verwenden Sie zum Wässern kein wertvolles Trinkwasser. Eine Regenwasserzisterne liefert billiges, weiches Gießwasser. Besonderer Tipp: An den Boden und das Klima angepasste Pflanzen müssen seltener gewässert werden.

Tiere im Garten

Laufkäfer fördern

Laufkäfer sind nützliche Helfer im Garten, da sie Schnecken, Raupen, Ameisen, Engerlinge, Kartoffelkäfer, Drahtwürmer und Blattläuse fressen. Schaffen Sie für die nachtaktiven Käfer Unterschlupfmöglichkeiten unter Brettern, Steinen, in Laubhaufen oder alten Kompostmieten und verzichten Sie möglichst auf chemischen Pflanzenschutz.(Quelle: O.u.G./LOGL Gartenkalender).

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