Mit schönstem Kaiserwetter empfing uns die Höri Ende Mai zu unserer diesjährigen Familien-Pfingstradausfahrt. Die landschaftliche Idylle bot den perfekten Rahmen für ein rundum gelungenes Vereinswochenende, das sowohl sportliche Herausforderungen als auch gesellige Stunden bereithielt.
Eine ambitionierte Gruppe von sechs Radlerinnen und Radlern nahm direkt von Bankholzen aus die sportliche Herausforderung an. Die Route führte sie über den Schiener Berg nach Öhningen, wobei das Team die steilen Passagen tapfer hinauf kämpfte. Belohnt wurde der Einsatz immer wieder mit atemberaubenden Ausblicken auf den Untersee, die Insel Reichenau, das gegenüberliegende Schweizer Ufer und die wunderschöne Alpenkulisse am Horizont. Nach einer verdienten Stärkung in Öhningen warteten auf dem Rückweg zum Ausgangspunkt erneut einige Höhenmeter. Am Ende des Tages standen für die Sportgruppe stolze 500 Höhenmeter auf dem Tacho – eine Tour, die die Höri von ihrer anspruchsvollen und faszinierenden Seite zeigte.
Parallel dazu startete die große Familientour mit insgesamt 14 Teilnehmern. Die gemütlichere Route führte die Gruppe zunächst flach am malerischen Ufer des Untersees entlang über Moos und Iznang bis nach Horn. Doch auch hier wartete vor der Mittagspause eine kleine Prüfung auf die Waden: Nach einer knackigen, zum Glück aber kurzen „Bergetappe“ hinauf zur Horner Kirche genossen alle die spektakuläre Aussicht über den glitzernden See. Anschließend rollte die Gruppe über Gaienhofen und Hemmenhofen weiter, bevor sie hinauf auf den Schiener Berg und über Weiler und Bettnang zurück nach Bankholzen ging. Mit immerhin 200 bewältigten Höhenmetern bewiesen auch die Familien echten Sportsgeist.
Zurück am Ausgangspunkt waren sich alle einig, dass diese starken Leistungen eine süße Belohnung verdient hatten. Bei bestem Wetter genoss die Radsportgemeinschaft noch ein paar gesellige Stunden bei Kaffee und Kuchen in Elke Zeisers Garten. Ein herzlicher Dank gilt Steffen für die hervorragende Ausarbeitung der beiden abwechslungsreichen Touren sowie Elke für die Gastfreundschaft und die Einladung in ihren Garten. Nach diesem tollen Erfolg steht für alle fest: Spätestens in zwei Jahren wird die Höri wieder mit dem Rad erkundet!


