
Die Vogelgrippe hat – zum Schrecken aller – Einzug im Vogelpark Kirrlach gehalten. Ein Großteil der Tiere müssen/mussten getötet werden: bis auf wenige Ausnahmen. Umfangreiche Desinfektionsmaßnahmen sind notwendig.
Am vergangenen Freitag wurden auf dem Gelände vier tote Gänse gefunden. Der Vorsitzende des Vogelschutzvereins Kirrlach, Dieter Fessler, hat daraufhin das Veterinäramt in Karlsruhe informiert.
Aviäre Influenza, auch Vogelgrippe oder Geflügelpest genannt, ist eine hochansteckende Viruserkrankung bei Vögeln, die vor allem Hühner und Puten befällt. Auch Wildvögel sind betroffen. Die Erkrankung verläuft meist tödlich.
Das hat die Vereinsmitglieder und das engagierte Vogelparkteam sehr mitgenommen, die viel Herzblut in die Pflege der Tiere und den Betrieb des Tierparks stecken.
Nach den gesetzlichen Vorgaben müssen nun die meisten Tiere des Vogelparks gekeult, also getötet werden. Besonders schützenswerte Tiere wie Ara, Graupapagei, Rosakakadu (insgesamt acht Tiere) werden vom Tötungszwang ausgenommen. Sie werden nun isoliert im Stall gehalten.
Die Vereinsmitglieder müssen nun zusätzliche seuchenhygienische Maßnahmen innerhalb des Parks umsetzen, so die Einrichtung einer Hygieneschleuse oder das Aufstellen von Desinfektionswannen.
Da die Vogelparkgaststätte (anders als z.B. in Forst) nicht innerhalb des Vogelparks liegt, sondern vor dem Zugang mit der Absperrung, ist das Lokal von Maßnahmen NICHT betroffen und hat mit der Vogelgrippe im hinteren abgesperrten Bereich nichts zu tun.
ACHTUNG:
Die Gaststätte kann weiterhin besucht und gebucht werden.
Weihnachtsmarkt fällt aus
Der vorgesehene kleine Weihnachtsmarkt, der am 13. Dezember auf dem Gelände stattfinden sollte, wird natürlich nicht durchgeführt.
Bankverbindung
Angesichts der dramatischen Lage sind wir über eine finanzielle Unterstützung dankbar: Spenden, kleine und große, sind willkommen.
Sparkasse Karlsruhe, Kto:
DE15 6605 0101 0108 2362 82.