In den Kar- und Ostertagen, als Feier von Leiden, Tod und Auferstehung Jesu, ist die Kirchenmusik ein fester Bestandteil der Liturgie. So hat auch der Kirchenchor Aixheim diese Tage mit seinen Gesängen mitgestaltet.
In diesem Jahr bot sich für die Feier der Auferstehung Jesu, am Ostersonntag, eine besondere Gelegenheit zur Aufführung einer Orchestermesse. So sang der Chor im Hochamt die Missa „brevis a tre voci“ von Michael Haydn, für Solo, Chor, Orchester und Orgel.
Als Sopransolistin sang Sarah Puttkammer. Gerlinde Puttkammer spielte an der historischen Späth-Orgel. Das Streichorchester bestand aus regionalen Musikern.
In der Benedictus-Arie brillierte Sarah Puttkammer mit ihrer phänomenalen Sopranstimme, worauf ihr der Chor mit einem feierlichen „Hosanna …“ in ebenso imposanter Weise antwortete.
Der Chor, der sich seit Februar, unter der Leitung von Joachim Gruler, intensiv auf die Aufführung vorbereitet hat, konnte seine Frische und sein Können bei der Aufführung dieser Messe unter Beweis stellen.
Als weiteren kirchenmusikalischen Glanzpunkt sang Sarah Puttkammer, begleitet von Violine, Basso continuo und Orgel, die Arie: „Ich weiß, dass mein Erlöser lebet“, aus Händels Messias.
Das Credo wurde von den Sopransängerinnen Maria Faitsch, Selina Stern sowie Daniela Schwarz (Alt) vorgetragen.
Tenorsänger Daniel Efinger entwarf ein ansprechendes Plakat, um auf den Gottesdienst aufmerksam zu machen, was Gläubige von nah und fern anzog. Der Vorstand des Chores, Alfred Efinger,bedankte sich bei allen Mitwirkenden.
Alles in allem darf die Feststellung getroffen werden, dass diese besondere Gottesdienstgestaltung für den Kirchenchor sowie die Kirchenmusik in Aixheim einen ganz besonderen Höhepunkt bildete.


