Nussbaum-Logo
Kirche & Religion

Katholische Frauen spendeten in 20 Jahren 40.000 Euro

Seit Brigitta Bohr vor 20 Jahren in Weingarten die Verantwortung für den Fasching der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) übernommen hat,...
Brigitta Bohr überreicht die Spende an Erwin Schlacher vom Caritas-Baby-Hospital in Betlehem.Foto: kfd

Seit Brigitta Bohr vor 20 Jahren in Weingarten die Verantwortung für den Fasching der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) übernommen hat, geht der Reinerlös der Veranstaltung, jeweils aufgerundet durch eine Spende der kfd, zu gleichen Teilen an das Caritas-Baby-Hospital (CBH) in Bethlehem und die Uganda-Hilfe in Bruchsal-Büchenau.

Die Not vor Ort ist groß

Brigitta Bohr hat das CBH selbst schon sechsmal besucht und konnte so die Not der Kinder und ihrer Eltern sehen. Auf ihren Reisen mit der Kolping-Reisegruppe war sie jedes Mal im CBH, und alle Reiseteilnehmer waren immer sehr beeindruckt. Bis auf den heutigen Tag bekommt die kfd Sonderspenden von ehemaligen Reiseteilnehmern.

Regelmäßige Rechenschaft

„Jedes vierte Quartal erhält die kfd einen Bericht über die aktuelle Lage in Bethlehem. Auf diese Weise sind wir immer gut informiert. Die kfd der Erzdiözese Freiburg ist ein Partner des CBH“, betont Brigitta Bohr. Ein Gremium kontrolliert die Finanzen und die Tätigkeiten. Die kfd unterstützt die Kinderhilfe Bethlehem als ihr Projekt. Seit über 70 Jahren gibt es das Caritas-Baby-Hospital.

Alle Kinder werden behandelt

Es ist das einzige Kinderkrankenhaus im Westjordanland. Hier werden alle Kinder behandelt – unabhängig von religiöser oder nationaler Zugehörigkeit. Es ist ein anerkanntes Gesundheits- und Ausbildungszentrum mit einem Sozialdienst und einer Mütterschule. Außerdem ist es der größte Arbeitgeber in Bethlehem. Es finanziert sich ausschließlich durch Spenden. Bethlehem lebte vom Tourismus, doch den gibt es im Moment nicht mehr, und die Not ist dort groß.

Hilfe für Gemeinde in Uganda

Die Projekthilfe für Uganda in Büchenau wurde vor vielen Jahren von Christel Henecka, einer ehemaligen Weingartener Lehrerin, gegründet. Partner der Hilfe ist die Gemeinde Kyamulibwa. Vieles hat Christel Henecka inzwischen erreicht: Es wurden Kindergärten, Schulen und Lehrwerkstätten errichtet. Sie fährt mehrmals jährlich selbst dorthin, um alles zu überprüfen.

Dank geht an alle Spender

„Unser kfd-Mitglied Sonja Weiß war auch schon einmal vor Ort und konnte sich von der guten Arbeit, die in Ostafrika geleistet wird, überzeugen. Auch dort ist die Not groß. Wir freuen uns, dass wir in 20 Jahren über 40.000 Euro spenden konnten, denn auch hier gilt das bekannte Zitat von Erich Kästner: Es gibt nichts Gutes – außer man tut es.“ Die kfd bedankt sich bei allen, die sich durch ihre Spenden in den Dienst der guten Sache gestellt haben. Nur so konnte dieses großartige Ergebnis erreicht werden, zieht Bohr eine positive Bilanz. (bb/rof)

Erscheinung
Weingartener Woche
Ausgabe 10/2026
von kfd - Katholische Frauengemeinschaft WeingartenRedaktion NUSSBAUM
03.03.2026
Orte
Weingarten (Baden)
Kategorien
Kirche & Religion
Panorama