Donnerstag, 20. November 2025
08.30 Uhr Weiler: Eucharistiefeier
17.15 Uhr Winterbach: Rosenkranz
18.00 Uhr Weiler: Eucharistiefeier
10.30 Uhr Winterbach: Eucharistiefeier mit Ministrantenaufnahme
Der Jugendgottesdienst wird von der Band „Um Himmels Willen“ mitgestaltet.
19.00 Uhr ökumenisches Friedensgebet in der Michaelskirche
08.30 Uhr Winterbach: Eucharistiefeier
17.15 Uhr Winterbach: Rosenkranz
18.00 Uhr Weiler: Eucharistiefeier
10.30 Uhr Winterbach: Eucharistiefeier mit Kinderkirche
Unsere nächste Ministrantenstunde ist am 24.11.2025 um 17.00 Uhr in Winterbach. Wir basteln Weihnachtsgeschenke.
Am Sonntag, 23. November werden unsere neuen Ministranten feierlich in ihr Amt eingeführt. Der Gottesdienst wird von der Band „Um Himmels Willen“ mitgestaltet. Nach dem Gottesdienst ist die ganze Gemeinde zu einem kleinen Ständerling in den Gemeindesaal eingeladen.
Wie jedes Jahr öffnet unser Adventsbazar nach dem Gottesdienst. Die Ministranten verkaufen adventliche Gestecke, Kränze, Dekorationen. Sie können noch bis zum Freitag, 28. November einkaufen. Ein kleiner Stand steht in der Kirche Mariä Himmelfahrt für Sie bereit.
Außerdem haben Sie die Möglichkeit bis zum 20. November Bestellungen aufzugeben. Tel. Pfarrbüro: Tel. 73817 (bitte auf den Anrufbeantworter sprechen) oder bei Frau Erd, Tel. 72147.
Die Briefe mit den Einladungen zur Firmung 2026 sind an die Jugendlichen geschickt worden. Gefirmt werden Jugendliche, die zwischen dem 01.10.2010 und dem 30.09.2011 geboren sind.
Sollten Sie keine Einladung erhalten haben, melden Sie sich bitte im Pfarrbüro.
In der Zeit vom 17.11. bis 28.11. ist das Pfarrbüro nicht dauerhaft zu den Öffnungszeiten besetzt. Die Mails werden regelmäßig beantwortet und der Anrufbeantworter abgehört.
Jeden Samstag besteht um 17.30 Uhr Beichtgelegenheit in der Seitenkapelle von Heilig Geist, Schorndorf. Außerdem sind Beichtgespräche zusätzlich nach Vereinbarung auch in Winterbach und Weiler möglich. Sie können diese Termine direkt mit Pfarrer Seelan Tel.: 482 34 70 oder dem Pfarrbüro Tel.: 7 38 17 vereinbaren.
Das Christkönigsfest erinnert einmal im Jahr an die andere, die unbequemere Seite Jesu: Zum Ende des Kirchenjahres, am Sonntag vor dem ersten Advent, feiert die katholische Kirche die Königswürde ihres "Erlösers". Doch was so manchem heute Bauchschmerzen bereitet, war vor ca. 100 Jahren ein wichtiger Tag der Hoffnung für Deutschlands Katholiken.
Triumphale Lieder wie "Christus Sieger, Christus König" und "Christkönig, Halleluja!" entstanden eben nicht aus einer Position der Stärke. Ganz im Gegenteil: Zu Beginn des 20. Jahrhunderts befand sich die katholische Kirche auf dem Tiefpunkt ihrer politischen Macht: Papst Pius IX. hatte 1870 Rom und den Kirchenstaat an Italien verloren, der Oberhirte und seine Nachfolger standen unter – mehr oder weniger freiwillig gewähltem - Hausarrest. Zudem lagen nach dem Ersten Weltkrieg die großen Monarchien in Trümmern.
Was an deren Stelle getreten war, bereitete den Katholiken große Sorge: Die Parteienlandschaft der Weimarer Republik zeigte sich hoffnungslos zersplittert, auf den Straßen der großen deutschen Städte herrschten Chaos und Gewalt. Die Doppelmonarchie Österreich-Ungarn war zerfallen. Und nicht nur im ehemaligen Zarenreich Russland erstarkten kommunistische und faschistische Kräfte, die Religion und Kirche grundsätzlich ablehnten.
Die Zeit schien reif für ein Zeichen der Hoffnung: Mit der Einführung eines neuen Hochfestes wollte Pius die Katholiken an den Herrschaftsanspruch Jesu erinnern und ihnen auf diese Weise Hoffnung auf eine bessere Zukunft schenken.
Der Zeitpunkt ist auch aus der Kirchengeschichte heraus zu verstehen: 1600 Jahre zuvor, 325 n. Chr., wurde vom römischen Kaiser Konstantin I. das Konzil von Nicäa abgehalten. Dort bekannte sich die junge Kirche u.a. offiziell zur Königswürde Jesu Christi: Der Sohn sei seines Wesens nach dem Vater gleich.
Wie wichtig das Christkönigsfest nur ein Jahrzehnt später werden sollte, konnte Pius XI. freilich nicht ahnen. In der Zeit des Nationalsozialismus entwickelte sich der Tag zu einem wichtigen Widerstandssymbol: Junge Katholiken nutzten die Feier, um sichtbare Zeichen gegen den Führerkult zu setzen. Im Rahmen des "Bekenntnistags der Jugend" zogen katholische Jugendverbände mit eigenen Fahnen und Uniformen durch die Städte.
So endet das Kirchenjahr für alle Gläubigen mit einer optimistischen Note: Egal, wie schlimm es auf Erden auch zugeht, die Aussicht auf die Herrschaft des "guten Königs" Jesus bleibt. (Quelle: katholisch.de)
