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Kienholzclub Rosenmontag

Pünktlich um 8:01 Uhr startete der Kienholzclub wieder zu seiner alljährlichen Mission. Wie in jedem Jahr bestand die Aufgabe darin, die...
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Pünktlich um 8:01 Uhr startete der Kienholzclub wieder zu seiner alljährlichen Mission. Wie in jedem Jahr bestand die Aufgabe darin, die gebündelten Kienhölzer an die Odenheimer Bevölkerung zu verkaufen und den Erlös anschließend einem guten Zweck im Ort zukommen zu lassen.

Bevor sich die bunte Schar jedoch auf den Weg machen konnte, mussten unsere beiden neuen Trommler zunächst ihren närrischen Segen erhalten. Danach führten Jan und Roman mit ihren heißen Trommelrhythmen die Truppe an.

Im Wohngebiet Röte wurden wir unter anderem von den Familien Fellhauer, Vogel, Scheuring und Köstel mit einem leckeren Frühstück empfangen. Bereits kurz nach dem Start war somit klar: Der Kienholzclub macht seinem Ruf auch in diesem Jahr wieder alle Ehre – „Mir kumma net rumm!“ Und das schon ab 9:30 Uhr.

Anschließend wurden das Gewerbegebiet Brühl und das Wohngebiet Kies/Wirbelberg zügig mit Kienholz beliefert, bevor uns bei Sabine und Andi die traditionelle Stärkung mit Nürnberger Würstchen erwartete. Danach konnte selbst die Hindernislandschaft in der Forsthausstraße die Kienholzer nicht ausbremsen.

Zumal die Männer vor dem Auerhahn beschlossen, dass es wirtschaftlich eh am sinnvollsten sei, die Autos auf der Hauptstraße anzuhalten – und so „schnelles Geld“ zu machen. Bis zum weltbesten Zuckerkuchen bei Gabi und Gabi hatten dadurch schon zahlreiche Holzbündel ihren Besitzer gewechselt. Nach einigen fröhlichen Schunkelrunden ging es weiter Richtung Ortsmitte.

Natürlich durfte der Zwischenstopp bei Familie Zimmer nicht fehlen. Bei Schorle, Schmalzbrot und Likör wurden wieder kräftig Lieder geschmettert.

Kurz darauf erreichten wir das Narrendorf und hatten das Glück, dass dort bereits viele Umzugsgruppen zusammenkamen – und uns mit großer Freude zahlreiche Hölzer abkauften.

Nun war jedoch Eile geboten: Kurz vor 12 Uhr erklommen wir den Kirchbuckel und wurden von Familie Maier mit einem üppigen Mittagessen (Wurstsalat und gefüllte Eier) empfangen. Es wurde gesungen, geschunkelt – und als Überraschung versüßte uns Angelika mit einer launigen Ansprache die Rast.

Unsere Tour führte uns anschließend über den Lerchenberg hinunter zur letzten Station: der Edelweißbar von Adolf Sieber. Nach einem letzten Getränk hieß es schnell umziehen und zur Umzugsaufstellung eilen.

Einige Kienholzer konnten vom Verkaufen offenbar gar nicht genug bekommen: Spontan schnappten sie sich noch eine Kiste Holz und verkauften sie entlang der gesamten Aufstellung vollständig.

Rechtzeitig zum Rosenmontagsumzug war der Kienholzclub dann mit einer großen, bunten Gruppe am Start. Auch wenn das Wetter nicht ganz mitgespielt hat, war dieser Rosenmontag dennoch voller schöner Erlebnisse. Wir möchten uns hier auch nochmal bei Samuel bedanken, der unseren schön gezierten Traktor sicher durch die feiernde Menge manövriert hat.

Zum Schluss bedanken wir uns ganz herzlich bei allen Spendern sowie bei allen großen und kleinen „Tankstellen“. Ihr seid wunderbar!

Über die Verwendung der Spendengelder werden wir zu einem späteren Zeitpunkt berichten. AD

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Östringer Stadtnachrichten
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Ausgabe 09/2026
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