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Kinder in Not

Der Eine Welt Laden Ujamaa hat für 2 Kinder im Libanon die Patenschaft übernommen. Das sind Kinder von palästinensischen Flüchtlingen. Sie werden...
Postkarte mit StickereiFoto: Gabriele Glimmann

Der Eine Welt Laden Ujamaa hat für 2 Kinder im Libanon die Patenschaft übernommen.

Das sind Kinder von palästinensischen Flüchtlingen. Sie werden von dem Verein

„Flüchtlingskinder im Libanon“ mit schulischer Hilfe und medizinischer Betreuung unterstützt. Und dieser Verein hat Ende März in Tübingen Jubiläum gefeiert, er tut die Hilfe seit 30 Jahren. Als Vertreter des Ujamaa-Vereins Königsfeld hat Dietrich Siebörger bei der Jubiläumsfeier mitgemacht. Da wurde aus der Anfangszeit erzählt:

Im Jahr 1997 entstand der Verein durch eine Informationsreise von engagierten Menschen aus dem Bereich Tübingen, die den Libanon bereisten und ein Flüchtlingslager von Palästinensern besuchten. Seitdem organisiert der Verein Hilfe für die palästinensischen Araber im Libanon. Der Königsfelder Ujamaa-Verein hat seit vielen Jahren Verbindung zur Libanon-Kinderhilfe, er fördert seit langem jährlich eine Kinderpatenschaft und hat im Jahr 2013 die Ausstellung „Nakba“ in Königsfeld gezeigt, die von dem Verein Libanon-Hilfe aufgebaut wurde. Nakba bedeutet in der arabischen Sprache soviel wie Katastrophe und die Ausstellung zeigte die Katastrophe der Vertreibung der Araber aus Palästina nach der israelischen Staatengründung 1948.

Hilfe für diese Palästinenser in den Flüchtlingslagern ist nötig. Ihre Lage im Libanon ist seit der Vertreibung aus Palästina kaum besser geworden, sie sind immer noch staatenlos, können das Schulsystem und das Gesundheitssystem im Land kaum nutzen. Und im Augenblick leiden diese Menschen unter den israelischen Angriffen auf den Libanon, werden aus ihren Lagern vertrieben und müssen notdürftig versorgt werden. Der Tübinger Verein „Flüchtlingskinder im Libanon“ tut vorbildliche Arbeit für diese Menschen.

Im Eine-Welt-Laden sollen Stickarbeiten der palästinensischen Frauen angeboten werden, die im traditionellen Stil hergestellt werden und den Frauen helfen, etwas unabhängiger zu werden.










Außerdem gibt es jetzt wieder frische Mangos aus Burkina Faso.

Das ist eine riesige Organisation der Familie Tiendrebeogo für Bildung in Burkina Faso. Und es ist toll, dass alle Eine-Welt-Läden der Region sich daran beteiligen und frische Mangos anbieten. Kommen Sie unbedingt in den Laden und versorgen Sie sich mit diesen köstlichen Mangos.

Tasche mit Stickerei.Foto: Gabriele Glimmann
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Ausgabe 16/2026
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