
Am Karfreitag trafen sich etwa 70 Kinder mit ihren Familien, um den Leidensweg mit Jesus zu gehen.
Sehr eindrucksvoll erzählte Vanessa Dutoit vom Einzug Jesu nach Jerusalem, als die Menschen ihm freudig zujubelten. Dann ging es weiter zum letzten Abendmahl mit seinen Jüngern, am Abend vor seiner Verhaftung.
Wir machten es wie Jesus und teilten gemeinsam Brot und Wein.
Wir hörten, wie Jesus verhaftet und zum Tode verurteilt wurde. Er wurde verspottet, ausgelacht und gequält. Die Soldaten setzten ihm eine Dornenkrone auf den Kopf und er musste sein Kreuz selbst den Hügel hinauf tragen. Auch wir trugen das Kreuz ein Stück mit und versuchten uns vorzustellen, wie Jesus sich dabei gefühlt hat.
Dann hörten wir von seinem Tod am Kreuz. Aber auch, dass Gott Jesus nicht dort gelassen hat. Er hat ihn von den Toten auferweckt. Das Kreuz verwandelt sich von einem Zeichen für Qual und Tod zu einem Zeichen für Rettung und Sieg über den Tod.
Unseren Dank dafür brachten wir zum Ausdruck, indem wir uns vor dem Kreuz verbeugten und eine Blume ablegten.
Zum Schluss begleiteten wir Jesus in sein Grab. Dort hörten wir, was er einmal gesagt hatte:
Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein;
wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht.
Dann durfte jedes Kind einige Weizenkörner in eine Schale legen, wo sie wachsen und Frucht bringen können.