
Bereits im Februar vor den Faschingsferien fand der alljährliche Kinotag in der Aula der Bronner-Schule statt. Anliegen des Kinoprojektteams aus dem Lehrerkollegium bei der Filmauswahl ist es, Gedanken- und Gesprächsstoff zu aktuellen und gesellschaftspolitischen Themen zu liefern.
In mehreren Vorstellungen bekamen alle Vollzeitschüler der kaufmännischen Johann-Philipp-Bronner-Schule den international gefeierten und preisgekrönten Film „Führer und Verführer“ zu sehen. Dieser gibt auf nie gezeigte Weise Einblick ins Innere des Machtzirkels im Dritten Reich rund um Propagandaminister Joseph Goebbels: Wie war es möglich, dass die Mehrheit der Deutschen Hitler, Goebbels und Konsorten in die schlimmsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte, Holocaust und Zweiter Weltkrieg folgten und selbst zu Tätern wurden. Es ist der erste Film, der Hitler nicht getrennt vom Holocaust darstellt. Die SWR-Produktion hatte Premiere am 4. Juli 2024 auf dem Filmfest München, war dann in Kinos zu sehen und ist seit dem 25. Januar 2026 in der ARD-Mediathek abrufbar.
Der verantwortliche GGK-Lehrer, Christian Siefert, dankte den Beteiligten und Organisatoren für die reibungslose Durchführung: „Ich habe aus den Klassen und von den Kollegen sehr viel positives Feedback erhalten. Wir konnten unseren Schülerinnen und Schülern eine weitere besondere Veranstaltung an unserer Schule bieten.“
BeSt