Informationen zum aktuellen Stand, wie in den Gottesdiensten am Samstag, 28.2. und Sonntag, 1.3. vorgestellt.
Warum ist dieser Prozess, sind diese Veränderungen notwendig?
Weil sich die Rahmenbedingungen grundsätzlich ändern:
Damit kirchliches Leben auch unter den sich verändernden Rahmenbedingungen in Zukunft möglich bleibt, hat unsere Diözese den Entwicklungsprozess „Kirche der Zukunft“ gestartet. Ziel ist es, Seelsorge nahe bei den Menschen zu ermöglichen, Verantwortung neu zu ordnen und die Zusammenarbeit zu stärken.
In drei kurzen Videoclips der Diözese (unter: kirche-der-zukunft.drs.de) wurde die Bildung von neuen größeren Kirchengemeinden erklärt:
Hierzu werden aus den aktuell 1.020 Kirchengemeinden in der Diözese Rottenburg-Stuttgart 50–80 neue größere Kirchengemeinden über den Weg der „Union“ gebildet.
Für unser Dekanat Heilbronn-Neckarsulm bedeutet das voraussichtlich noch 2–3 Kirchengemeinden.
So funktioniert diese „Union“ von Kirchengemeinden:
Mehrere bisher selbstständige Kirchengemeinden schließen sich zu größeren neuen Kirchengemeinden zusammen. Für unser Dekanat kann das z. B. bedeuten: Ca. 15–20 Kirchengemeinden schließen sich zu einer Gemeinde zusammen. Diese neue Gemeinde bildet sich, indem eine Gemeinde Pfarr- und Verwaltungssitz wird und die anderen Gemeinden aufnimmt. Die neue Gemeinde trägt entweder den Namen der aufnehmenden Gemeinde oder sie einigt sich auf einen neuen Namen.
Die bisherigen Kirchengemeinden heißen Kirchorte und es besteht dann nach wie vor die Möglichkeit, vor Ort Verantwortung zu übernehmen, beispielsweise in gemeindlichen oder thematischen Kirchortausschüssen oder Kirchortteams.
Aufgabe der gemeindlichen Kirchortausschüssen ist es, kirchliches Leben am Ort zu ermöglichen und zu koordinieren. Sie nehmen Verantwortung im Sozialraum wahr.
Für die größeren Kirchengemeinden möchte die Diözese Leitungsmodelle verwirklichen, bei der Verantwortung geteilt wird.
Vier mögliche Modelle werden vorgestellt:
Der Kirchengemeinderat leitet zusammen mit
Am Schluss der Information wurde kurz dargestellt, was das für unser Dekanat Heilbronn-Neckarsulm und unsere Seelsorgeeinheit Oedheim und Degmarn bedeutet. In den nächsten Wochen und Monaten werden sich die einzelnen Kirchorte – wie bereits erwähnt – bis zu 2 bis 3 großen Kirchengemeinden finden und zusammenschließen.
Wir werden Sie entsprechend weiter informieren und freuen uns auf Ihre Mitwirkung an dem Prozess. Ihre Meinung, Vorschläge und Fragen können Sie gerne an uns weiterleiten.
Es ist ein anspruchsvoller Weg, der Mut und Vertrauen verlangt. Gerade deshalb möchten wir uns im Gebet dem Heiligen Geist anvertrauen – jenem wunderbaren Beistand, der Ideen schenkt und neue Wege eröffnet. So wollen wir mit Zuversicht und Entschlossenheit aufbrechen. Denn eine alte Pilgerweisheit erinnert uns: „Der Weg entsteht beim Gehen.“
Der Verband Katholisches Landvolk im Kreis Hohenlohe und die Pfarrgemeinde Oberkessach laden alle Interessierten am Sonntag, 22. März 2026 um 14.00 Uhr zu einer Kreuzwegandacht ein. Treffpunkt ist bei gutem Wetter die 1. Station, Kapellenweg in 74214 Oberkessach. Zelebrant ist Diakon Volker Schmieg. Bei schlechtem Wetter findet die Andacht in der Kirche St. Johannes der Täufer statt.
Der Verband Katholisches Landvolk im Dekanat Mergentheim und die Pfarrgemeinde Assamstadt laden am Sonntag, 29. März 2026 um 14.00 Uhr alle Interessierten zu einer Kreuzwegandacht ein. Treffpunkt ist die Kirche St. Kilian in 97959 Assamstadt. Der Kreuzweg führt zum Steffelskirchle. Zelebrant ist Pfarrer Hermann Weiß.
Bei schlechtem Wetter findet der Kreuzweg in der neuen katholischen Kirche statt.