
Als weiteres Highlight im Jubiläumsjahr zum 75. Bestehen lud die Musikkapelle zum Kirchenkonzert ein. Nach Wochen der Probearbeit und Vorfreude war es vergangenen Sonntag so weit. Dem festlichen Anlass entsprechend, eröffneten die Musiker und Musikerinnen unter ihrem Dirigenten Martin Funk mit den Fanfaren aus „Fanfare and Flourishes“, ein auf dem berühmten „Te Deum“ basierenden Eröffnungsstück, den Abend, ehe Vorstand Alexander Rüger die Gäste in der sehr gut besuchten Herz Jesu Kirche begrüßte. Die Freude war groß, nach 2018 endlich wieder ein Konzert in diesem Rahmen auszurichten. Um der Musik den gebührenden Raum zu geben, wurde auf Ansagen zwischen den Stücken verzichtet. Die Zuhörer konnten dem abwechslungsreichen Programm aber beim Lesen bereits den ein oder anderen bekannten Titel entnehmen oder spätesten nach dem Hören wiedererkennen. So folgte dem Konzertwerk „Concerto d’more“ die emotionale Ballade „Somewhere“ aus dem Musical West Side Story ehe mit Pachelbel’s Canon eines der populärsten klassischen Musikstücke erklang.
Den inhaltlich dem geistlichen Impuls von Pfarrer Häuplte angesprochenen Urklängen entsprechend, folgte das Werk „Prima Luce“, was so viel heißt wie „erstes Licht“. Die musikalische, durch leise und dunkel getönte Interpretation eines Morgengrauen, gefolgt vom choralähnlichen Sonnenaufgang, wurde durch einen visuellen Lichteffekt verstärkt. Die anschließenden gregorianischen Klänge des Stücks erfüllten harmonisch die Kirche und brachten ihre majestätische Akustik zum Vorschein. Diesem Stück folgte als weiteres Highlight der weltweite Charthit „Somewhere only we know“ der britischen Band Keane – gesanglich, gewohnt gefühlvoll interpretiert von Hannah Lustig, honoriert mit viel Beifall. „Choral and Rock-Out“ gestaltete den Abschluss des offiziellen Teils des kurzweiligen Programms. Um dem Beifall der Zuhörer entsprechend zu danken, gab die Kapelle mit der Ballade „The Story“ von US-Sängerin Brandi Carlile und dem „Arioso“ von Johann Sebastian Bach zwei Zugaben zum Besten.
Neben dem Einsatz und Engagement der Musiker und Musikerinnen sowie unseres Dirigenten benötigt es aber noch weitere Unterstützung, um solch ein Konzert realisieren zu können. Ein großes Dankeschön gilt es daher auszusprechen an die Kirchengemeinde und Pfarrer Häuptle für die Räumlichkeiten und den Impuls, an Helmut Ballmann und Marvin Kühner für Licht- und Tontechnik sowie an alle anderen, welche zum Gelingen des Konzertabends beigetragen haben.
Wir freuen uns auf ein hoffentliches Wiedersehen spätestens bei unserem Frühlingskonzert am 11. April 2026.


