
KIRCHLICHE NACHRICHTEN (KW 04/2026) 25.01. – 31.01.2026
Evangelisches Pfarramt Wehingen, Finkenweg 12, 78564 Wehingen, Tel. 07426-7186, Fax 07426-3012
Pfarrerin Dr. Dorothee Kommer, E-Mail: pfarramt.wehingen@elkw.de
Spendenkonto: IBAN: DE61 6439 0130 0412 3550 00 GENODES1TUT
Homepage: www.wehingen-evangelisch.de
Öffnungszeiten des Pfarrbüros (Frau Ulla Wildmann): Mo. von 09.00 – 12.00 Uhr und Do. von 14 - 16.30 Uhr.
E-Mail: ursula.wildmann@elkw.de
Auf unserer Homepage www.wehingen-evangelisch.de finden Sie weitere Informationen
Wort der Woche – 3. Sonntag nach Epiphanias
Er segnet, wenn du kommst und gehst; er segnet, was du planst. Er weiß auch, dass du’s nicht verstehst und oft nicht einmal ahnst. Wer sich nach seinem Namen nennt, hat er zuvor erkannt. Er segnet, welche Schuld auch trennt, die Werke deiner Hand. (Jochen Klepper)
Wir treffen uns in der Regel am 2. und 4. Sonntag im Monat.
Wir beginnen gemeinsam mit den Erwachsenen um 9:30 Uhr in der Christuskirche, Finkenweg 12.
Wir freuen uns auf euch!!
Das Kinderkirch-Team
der Evangelischen Kirchengemeinde Wehingen
Sieben Kinder, die in den Jahren 2020 bis 2022 getauft wurden, haben am vergangenen Sonntag in der Christuskirche Tauferinnerung gefeiert, dazu auch unsere Konfi 3-Kinder, die sich gerade mit dem Thema Taufe beschäftigen. Wasser ist Leben. Das haben die Konfirmanden im Gottesdienst in einem Anspiel anschaulich dargestellt. Ohne Wasser wächst keine Blume, und auch wir nicht, denn wir sind wie Blumen von Gott. Herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen dieses Gottesdiensts beigetragen haben!
Konfirmationsjubiläum 2026
am Sonntag, dem 29. März
um 09.30 Uhr in der Christuskirche Wehingen
Herzlich eingeladen zu diesem Gottesdienst sind alle Silbernen, Goldenen, Diamantenen, Eisernen, Gnaden- und Kronjuwelen-Konfirmationsjubilare der Konfirmationsjahrgänge 2001, 1976, 1966, 1961, 1956 und 1951.Unabhängig davon, ob sie in Wehingen oder anderswo konfirmiert wurden.
Eine große Hilfe wäre uns auch, wenn Sie uns Adressen von weggezogenen Konfirmandinnen und Konfirmanden mitteilen könnten, damit wir sie ebenfalls zum Mitfeiern einladen können.
Der Trossinger Tafelladen ist auf Spenden angewiesen. Dringend werden Lebensmittel, Hygieneartikel und andere Sachspenden benötigt. Jede Hilfe – ob groß oder klein – trägt dazu bei, Menschen in unserer Region zu unterstützen.
Im Pfarramt in Wehingen können Sie Ihre Spende
während der Bürozeiten abgeben.
Montags (09:00-12:00 Uhr) und
am Donnerstagnachmittag (14:00-17:00 Uhr)
Nach den Gottesdiensten können bei der Messnerin Spenden abgegeben werden.
Wir bieten Ihnen wieder feste Taufsonntage an. Wenn Sie Ihr Kind gerne taufen lassen wollen, melden Sie sich beim Pfarramt.
Die nächsten Termine sind am 22.02., 04.04. (Osternacht), 05.04. und am 19.04.2026 in der Christuskirche
Sonntag, 25. Januar (3. Sonntag nach Epiphanias)
09.30 Uhr Gottesdienst mit Taufe und Verabschiedung und Einführung der neuen Kirchengemeinderäte in Wehingen, Christuskirche (Pfrin. D. Kommer)
09.30 Uhr Kindergottesdienst in Wehingen, Beginn mit den Erwachsenen in der Kirche
Sonntag, 01. Februar (4. Sonntag nach Epiphanias)
09.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl (Wein) in Wehingen, Christuskirche (Präd. Henke)
Sonntag, 08. Februar (letzter Sonntag nach Epiphanias)
09.30 Uhr Gottesdienst in Wehingen, Christuskirche (Pfrin. D. Kommer)
09.30 Uhr Kindergottesdienst in Wehingen (Beginn mit den Erwachsenen in der Kirche)
11.00 Uhr Gottesdienst in Wellendingen, Bürgersaal (Pfrin. D. Kommer)
Montag, 26. Januar
19.00 Uhr Hauskreis Rückert in Gosheim, Frisörsalon Rückert
Dienstag, 27. Januar
16.00 Uhr Krabbelgruppe in Gosheim, Lembergstr. 1, genaue Infos bei Frau Dettinger (015140491416)
Mittwoch, 28. Januar
14.00 Uhr Konfirmandenunterricht in Wehingen, Gemeindesaal
19.30 Uhr öffentliche Kirchengemeinderatssitzung in Wehingen, Gemeindesaal
Tagesordnung siehe Homepage oder Schaukasten
Donnerstag, 29. Januar
09.30 Uhr Krabbelgruppe in Gosheim, Lembergstr. 1, genaue Infos bei Frau Dettinger (015140491416)
19.30 Uhr Posaunenchorprobe in Wehingen, Gemeindesaal
Liebe Kinder, liebe Erwachsene!
Ihr Konfirmanden habt uns mit eurem Anspiel gezeigt, was es braucht, damit die Blumen wachsen können: Wenn man nur die Samen in die Erde legt, passiert nichts. Wenn man nur mit dem Licht auf die Samen in der Erde leuchtet, passiert auch noch nichts. Das alles braucht es zwar: die Erde, den Samen, das Licht, den Sonnenschein. Aber das alles nützt nichts, wenn eines fehlt: Wasser. Ohne Wasser kann keine Blume wachsen, ja nicht einmal ein Grashalm. Ja, und auch wir können ohne Wasser nicht wachsen und leben, denn wir sind wie Blumen von Gott.
Ohne Wasser gibt es kein Leben – für die Pflanzen nicht, für die Tiere nicht und auch nicht für uns Menschen. In der Bibel hat jemand mal vor langer Zeit aufgeschrieben, wie schlimm das ist, wenn kein Wasser da ist. Jeremia hieß dieser Mann. In seinem Land in Israel war es damals ganz, ganz trocken und heiß, und es hatte schon ganz lange nicht mehr geregnet. Die Pflanzen waren alle vertrocknet, und auch den Tieren und den Menschen ging es schlecht, weil sie so sehr Durst hatten und kein Wasser da war:
„Die Reichen schicken ihre Diener, um Wasser zu holen. Sie gehen zu den Brunnen, aber sie finden kein Wasser mehr. Sie kehren mit leeren Krügen zurück. Enttäuscht und betrübt lassen sie den Kopf hängen. Der Erdboden hat lauter Risse, weil es nicht geregnet hat. Auch die Bauern sind betrübt und lassen den Kopf hängen.“ (Jeremia 14, 3-4)
Jeremia ist verzweifelt. Er versteht Gott nicht: Wieso lässt es Gott nicht einfach regnen? Hat Gott seine Menschen vergessen? Jeremia weiß: Das kann nicht sein! Er denkt: Vielleicht liegt es daran, dass wir vieles falsch gemacht haben. Wir waren oft böse und gemein zu den anderen Menschen. Jeremia weiß: Das gefällt Gott nicht. Aber Jeremia gibt nicht auf. Jeremia betet einfach weiter: „Ach HERR, unsere Schuld klagt uns an, aber hilf uns doch um deines Namens willen! Wir haben viel Schlimmes getan und uns so gegen dich gestellt. Doch du bist die Hoffnung Israels, unser Retter in Zeiten der Not! Warum interessieren wir dich dann nicht? Unser Land scheint dir gleichgültig wie einem Fremden, wie einem Wanderer, der nur eine Nacht bleibt. Warum tust du so, als ob du nicht helfen kannst? Warum bist du wie ein Held, der nicht retten kann? Dabei bist du doch mitten unter uns, HERR, und wir tragen deinen Namen! Lass uns doch nicht im Stich!“ (Jeremia 14, 7-9)
Das ist eigentlich eine schlimme Geschichte aus der Bibel. Ganz schlecht geht es den Menschen da, und sie verstehen nicht, warum Gott nicht hilft. Manchmal passiert so etwas Schlimmes auch bei uns, z. B. wenn jemand eine schlimme Krankheit bekommt. Falls mir mal so etwas Schlimmes passieren sollte, dann will ich an den Jeremia aus der Bibel denken. Der hat einfach immer weitergebetet. Obwohl er Gott nicht verstanden hat. Obwohl er sich manchmal gefragt hat, ob Gott überhaupt da ist. So hat er gebetet: Aber Gott, auch wenn wir viel Schlimmes gemacht haben, was du nicht möchtest – du bist doch trotzdem unser Gott! Du bist unsere einzige Hoffnung. Nur du kannst uns helfen! Du bist doch immer bei uns. Auf deinen Namen sind wir getauft, lass uns nicht im Stich!
Jeremia hat seinem Glauben geholfen. Er hat gemerkt: Gott ist wirklich da. Nicht nur, wenn es mir gut geht. Auch wenn es mir schlecht geht, ist Gott da. Ja, sogar dann, wenn ich Gott gar nicht mehr verstehe. Wenn ich nicht begreife, warum er nicht hilft. Gott ist trotzdem da, und wir tragen seinen Namen. Wir sind getauft auf Gottes Namen. Wir gehören zu Gott. Darauf können wir uns verlassen – heute und an jedem Tag unseres Lebens.
Ihre Pfarrerin Dr. Dorothee Kommer