
Evangelisches Pfarramt Wehingen, Finkenweg 12, 78564 Wehingen, Tel. 07426-7186, Fax 07426-3012,
Pfarrerin Dr. Dorothee Kommer, E-Mail: pfarramt.wehingen@elkw.de
Spendenkonto: IBAN: DE61 6439 0130 0412 3550 00 GENODES1TUT
Homepage: www.wehingen-evangelisch.de
Öffnungszeiten des Pfarrbüros (Frau Ulla Wildmann): Mo. von 09.00 – 12.00 Uhr und Do. von 14 - 16.30 Uhr. E-Mail: ursula.wildmann@elkw.de
Auf unserer Homepage www.wehingen-evangelisch.de finden Sie weitere Informationen
Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! Der Herr ist nahe! (Phil 4,4.5 b)
Vorfreude ist die schönste Freude, sagt man. Weil das, was kommt, doch nicht den Erwartungen standhält? Weil wir zu viel erwarten und ganz anderes? Der Herr kommt, er steht schon vor der Tür, der Herr ist schon da in unserem Sehnen und Hoffen, in seinem Wort und Sakrament. Darum zählt bereits die Vorfreude zur Freude, darum sagt der Apostel abermals: Freuet euch! Der Herr ist nahe!
Bitte wenden Sie sich in dringenden seelsorgerlichen Angelegenheiten oder bei Beerdigungen an:
Pfrin. A. Forberg, Rottweil, Tel.: 0741-17500315
Das Pfarrbüro ist vom 22. Dezember bis 07. Januar nicht besetzt. Ab 08. Januar ist das Pfarrbüro wieder zu den gewohnten Zeiten für Sie geöffnet.
Heiligabend wird die Kinderkirche um 15.30 Uhr wieder ein Krippenspiel in der Christuskirche Wehingen vorführen.
Dazu laden wir Dich/Sie herzlich ein. Egal, ob groß oder klein, bei unserem Krippenspiel ist für jeden etwas dabei.
Wir freuen uns, Dich/Sie bei diesem besonderen Gottesdienst begrüßen zu dürfen.
Das Kinderkirchteam
Die ganze Gemeinde und alle Interessierten sind zu den Weihnachtsgottesdiensten herzlich eingeladen. Denn wir wollen miteinander die Ankunft Jesu Christi feiern.
Es gibt für jeden etwas:
Für die Kinder und die noch gern Kinder sind, findet an Heiligabend um 15.30 Uhr ein Krippenspiel in der Christuskirche statt.
Für diejenige, die eher etwas Besinnliches und Ruhigeres brauchen findet in der Christuskirche um 18.00 Uhr die Christvesper mit Orgelbegleitung statt.
Am 2. Weihnachtsfeiertag ist um 09.30 Uhr Gottesdienst mit Akkordeonbegleitung.
Wer das alte Jahr 2025 in einem Gottesdienst beenden möchte, kann es dann am 31. Dezember mit dem Posaunenchor und Abendmahl (Wein) um 17.00 Uhr tun.
Das neue Jahr beginnen wir musikalisch am 04.01. mit den Women-Voices. Im Anschluss findet ein Kirchkaffee statt.
Sie möchten das zu Ende gehende Jahr gern mit einer Abendmahlsfeier abschließen, können aber nicht zum Gottesdienst kommen, weil Sie krank oder gebrechlich sind? Gerne komme ich zu Ihnen ins Haus und feiere mit Ihnen und Ihren Angehörigen das Abendmahl. Melden Sie sich einfach im Pfarramt. Ich freue mich, von Ihnen zu hören.
Ihre Pfarrerin Dr. Dorothee Kommer
Unsere Gottesdienstzeit am Sonntagmorgen um 9.30 Uhr ist Ihnen zu früh? Dann sind Sie herzlich eingeladen zum Gottesdienst in Wellendingen! Einmal im Monat ist dort evangelischer Gottesdienst am Sonntag um 11 Uhr im Bürgerhaus in der Hauptstr. 22. Der Gottesdienst wird in der Regel von Pfarrerin Kommer gehalten. Der nächste Termin ist am 11. Januar 2026. Wenn Sie mit Pfarrerin Kommer nach Wellendingen fahren wollen, kommen Sie einfach nach dem 9.30 Uhr Gottesdienst in Wehingen zur Christuskirche oder rufen Sie vorher an. Auch ein Zustieg in Gosheim ist möglich.
Wir suchen Verstärkung für unser Mesner-Team. Wer könnte hier alle 6-8 Wochen aushelfen? Bitte melden Sie sich im Pfarramt – wir freuen uns auf sie. Die Aushilfstätigkeit wird vergütet.
Brot für die Welt unterstützt gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen seit über 60 Jahren Kleinbauernfamilien im Kampf gegen den Hunger. Bitte helfen Sie mit Ihrer Weihnachtsspende und senden Sie ein Zeichen der Zuversicht! Zeichen der Zuversicht!
Konfirmationsjubiläum 2026
am Sonntag, den 29. März
um 09.30 Uhr in der Christuskirche Wehingen
Herzlich eingeladen zu diesem Gottesdienst sind alle Silbernen, Goldenen, Diamantenen, Eisernen, Gnaden- und Kronjuwelen-Konfirmationsjubilare der Konfirmationsjahrgänge 2001, 1976, 1966, 1961, 1956 und 1951.Unabhängig davon, ob Sie in Wehingen oder anderswo konfirmiert wurden.
Eine große Hilfe wäre uns auch, wenn Sie uns Adressen von weggezogenen Konfirmandinnen und Konfirmanden mitteilen könnten, damit wir sie ebenfalls zum Mitfeiern einladen können.
für unsere Gottesdienste
Wer kann schon Klavier spielen und würde sich gerne an der Orgel ausbilden lassen?
Der Orgelunterricht wird in Aldingen von Kantor Christof Wünsch erteilt und von unserer Kirchengemeinde mit 15 € pro Unterrichtsstunde bezuschusst.
Bei Interesse bitte melden bei:
Pfarrerin Dr. Dorothee Kommer,
Finkenweg 12, 78564 Wehingen
Fon 07426/7186 E-Mail: Pfarramt.Wehingen@elkw.de
Tauferinnerungsgottesdienst am 18. Januar 2026
An alle Eltern, deren Kinder in den Jahren 2020 bis 2022 getauft wurden:
Im Taufgottesdienst wurde für Ihr Kind gebetet, auch dafür, dass es sich eines Tages über seine Taufe freuen möge. Freude kann nicht "gemacht", wohl aber "bereitet" werden. Die evangelische Kirchengemeinde möchte Ihrem Kind eine kleine Freude bereiten und lädt Ihre ganze Familie ein zu einem Tauferinnerungsgottesdienst am
Sonntag, den 18. Januar 2026
um 09.30 Uhr
in der Christuskirche in Wehingen.
An diesem Tag möchten wir Ihrem Kind eine wertvolle Kinderbibel schenken. Wir bitten Sie daher, sich bis zum 09. Januar zu diesem Gottesdienst anzumelden bzw. uns mitzuteilen, ob Sie und Ihr Kind kommen können oder nicht.
Melden Sie sich telefonisch oder per E-Mail im Pfarramt an.
Herzliche Einladung in die Evang. Mauritiuskirche nach Aldingen
Auch in diesem Jahr wollen wir mit der Orangenaktion am 2., 3. und 4. Advent Spenden sammeln für Wasser und Schulen im Sudan.
Wie können Sie spenden?
Nach den Gottesdiensten am 3. und 4. Advent werden Konfirmand*innen in der Kirche in Wehingen Orangen gegen Spenden anbieten.
Sie können also spenden und erhalten auch noch gesunde und schmackhafte Orangen, die Sie dann zu Hause genüsslich verspeisen können.
Also eine win-win Situation.
Es wird Geld für die Menschen im Sudan gesammelt und Sie dürfen leckere Orangen genießen.
Wir bedanken uns bei Ihnen für Ihre Spenden.
Der Trossinger Tafelladen wird in diesem Jahr keine Lebensmittel mehr abholen!!!
Ab 08. Januar 2026 können Sie Ihre Spenden wieder während den Bürozeiten im Pfarramt abgeben.
Aus unserer Gemeinde sind verstorben
Bereits am 24. November Peter Hellwig zuletzt wohnhaft in Friedrichshafen.
am 09. Dezember Lidia Eger aus Gosheim
am 22. November Herbert Schwarzer aus Deilingen
am 11. Dezember Hermann Maier aus Wehingen
Wir bieten Ihnen wieder feste Taufsonntage an. Wenn Sie Ihr Kind gerne taufen lassen wollen, melden Sie sich auf dem Pfarramt.
Die nächsten Termine sind am 25.01., 08.02. und am 22.02. 2026 in der Christuskirche
Sonntag, 21. Dezember (4. Advent)
09.30 Uhr Gottesdienst in Wehingen, musikal. Begleitung auf der Flöte, Christuskirche (Präd. Sülzle)
Orangenaktion der Konfirmanden
09.30 Uhr Krippenspielprobe in Wehingen, Gemeindesaal
Mittwoch, 24. Dezember (Heiligabend)
15.30 Uhr Familiengottesdienst mit Krippenspiel der Kinderkirche in Wehingen,
Christuskirche (Pfrin. D. Kommer)
18.00 Uhr Christvesper in Wehingen, Christuskirche (Pfrin. D. Kommer)
Donnerstag, 25. Dezember (1. Weihnachtsfeiertag)
09.30 Uhr Gottesdienst in Rottweil, Predigerkirche
Freitag, 26. Dezember (2. Weihnachtsfeiertag)
09.30 Uhr Gottesdienst mit Akkordeonbegleitung in Wehingen, Christuskirche
(Pfrin. D. Kommer)
Sonntag, 28. Dezember (1. Sonntag nach Christfest)
09:30 Uhr Gottesdienst in Wehingen, Christuskirche (Präd. J. Wendler)
Mittwoch, 31. Dezember (Altjahrsabend)
17.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl (Wein) in Wehingen, Christuskirche
Musikalisch gestaltet vom Posaunenchor (Pfrin. D. Kommer)
Sonntag, 04. Januar (2. Sonntag nach Christfest)
09.30 Uhr Gottesdienst mit Taufe und den Women Voices in Wehingen, Christuskirche
(Präd. A. Hoffmann), anschl. Kirchkaffee
Dienstag, 06. Januar (Epiphanias)
09.30 Uhr Gottesdienst in Rottweil, Predigerkirche
Sonntag, 11. Januar (1. Sonntag nach Epiphanias)
09.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl (Saft) in Wehingen, Christuskirche
(Pfrin. D. Kommer)
11.00 Uhr Gottesdienst in Wellendingen, Bürgerhaus
Die Gruppen und Kreise treffen sich in den Weihnachtsferien nur nach Absprache
Liebe Mitchristen!
Unser Predigttext (Lukas 3, 1-14+18-20) beginnt mit einer Reihe von Regierungsdaten: Die großen und mächtigen Männer der damaligen Zeit werden da genannt: Der römische Kaiser Tiberius. Sein Statthalter Pontius Pilatus. Herodes, der in Galiläa regierte und viele mehr. Einige dieser Namen klingen in unseren Ohren: „Gelitten unter Pontius Pilatus.“ Mit diesen Worten bekennen wir unseren christlichen Glauben - immer wenn wir das apostolische Glaubensbekenntnis sprechen. Ja, Pontius Pilatus war der, der Jesus foltern und kreuzigen ließ. Und Herodes - war das nicht der, der die Kinder in Bethlehem hat ermorden lassen? Nein, das war ein anderer Herodes. Aber dieser Herodes hier, der schreckte vor Mord auch nicht zurück. Johannes den Täufer ließ er ins Gefängnis werfen. So erfahren wir es am Ende unseres Predigttexts. Dort sollte Johannes nicht mehr lebend herauskommen. Herodes ließ ihn hinrichten. Ja, große und mächtige Männer werden genannt am Anfang und am Ende unseres Predigttexts. Und von denen, deren Namen uns auf Anhieb bekannt vorkommen, wissen wir: An ihren Händen klebte Blut.
Ich denke an die großen und mächtigen Männer, die in unserer Zeit die Großmächte regieren. Die mit Waffengewalt, Krieg und Einschüchterung ihren Einflussbereich, ihr Gebiet und ihre Macht vergrößern wollen. Ein Menschenleben zählt da wenig. Ja, nicht einmal Tausende und Abertausende Kriegstote, Verletzte und Traumatisierte. Wie wenig hat sich doch geändert in der Welt in den letzten 2000 Jahren, denke ich. Ein frustrierender Gedanke ist das. Ein Gedanke, der einen lähmen und hoffnungslos machen kann. Aber unser Predigttext bricht diese Hoffnungslosigkeit auf. Er will uns lösen aus der Erstarrung des „Man kann ja doch nichts machen.“
In unserem Predigttext hören wir Johannes den Täufer. Er war ein Prediger in der Wüste, der für seine unbequemen Worte am Ende mit seinem Leben bezahlt hat, so wie Jesus selbst. Johannes der Täufer war der Vorläufer von Jesus. Seine Worte waren so hart und kompromisslos wie sein Leben. Johannes der Täufer lebte in der Wüste, ohne ein Dach über dem Kopf. Johannes hatte kein Haus und kein Zelt. Nachts über seinem Kopf das Himmelszelt, das war ihm genug. Viele Gedanken gingen Johannes durch den Kopf, dort in der Einsamkeit der Wüste. Die raue Wüstenlandschaft ließ ihn raue Sätze daraus formen: „Ihr Schlangenbrut! Wer hat euch auf den Gedanken gebracht, dass ihr dem bevorstehenden Gericht Gottes entgeht? Zeigt durch euer Verhalten, dass ihr euer Leben wirklich ändern wollt! Die Axt ist schon an die Baumwurzel gelegt. Jeder Baum, der keine gute Frucht bringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen.“ (Lukas 3, 7-9)
Harte Worte sind das. Eine unbequeme Botschaft ist es, die Johannes der Täufer verkündet. Von heimeliger Adventsstimmung ist da nichts zu spüren. Frieden auf Erden - davon singen und reden wir im Advent und an Weihnachten. Johannes der Täufer erinnert uns daran: Frieden auf Erden gibt es nicht allein durch schöne Reden und gute Vorsätze: Ihr müsst schon was dafür tun, sagt Johannes. Und Gott wird euch einmal danach fragen, was ihr dafür getan habt, wenn ihr vor ihm stehen werdet und Rechenschaft geben sollt über euer Leben. Eine unbequeme Botschaft ist das, und Johannes der Täufer predigt diese Botschaft an einem unbequemen Ort: In der Wüste. Jenseits von aller Gutbürgerlichkeit und Advents-Gemütlichkeit. Die Botschaft des Täufers ist radikal. Er packt die Probleme an der Wurzel an. Ausflüchte wie „Man kann ja doch nichts machen“ lässt er nicht gelten. Die Predigt von Johannes dem Täufer ist eine Zumutung - heute am 3. Advent genauso wie damals in seiner Zeit.
Aber eines finde ich wirklich erstaunlich an diesem Predigttext: Obwohl die Predigt des Täufers eigentlich zum Davonlaufen ist - die Leute damals liefen ihm zu: „Die Menschen kamen in Scharen zu Johannes heraus, um sich von ihm taufen zu lassen“, heißt es da (Lukas 3, 7). Johannes hatte Zulauf. Die Menschen nahmen den unbequemen Weg in die Wüste auf sich, um die unbequemen Worte von Johannes zu hören. Sie kamen, weil sie ihr Leben ändern wollten. Als Zeichen dafür ließen sie sich von Johannes taufen. Würde Johannes der Täufer heute in unserer Zeit auch solchen Zulauf haben mit seiner Botschaft und seinem Tauf-Angebot? Ich wage es zu bezweifeln. Und doch spricht er heute zu uns durch diesen Predigttext. Seine harten Worte sind nicht in Vergessenheit geraten. Sie stehen in unserer Bibel und fordern uns heraus.
Johannes der Täufer hat für jeden eine Botschaft - besonders für die Menschen in Machtpositionen. Herodes ist so ein Mensch in Machtposition. Aber er ist nicht bereit, auf die Botschaft des Johannes zu hören. Er will Johannes mundtot machen. Andere aber, die auch in Machtpositionen sind, machen sich auf den Weg zu Johannes dem Täufer und fragen ihn: „Was sollen wir denn tun?“ (Lukas 3, 10) Da sind die Zolleinnehmer, die am Stadttor sitzen und Geld kassieren. Ob sie mehr verlangen als vorgeschrieben, das kontrolliert keiner. Und an den Zolleinnehmern kommt niemand vorbei. Dann sind da die Soldaten. Damals wie heute nehmen sie Städte ein und bekommen dabei Macht über die Bewohner dieser Städte. Was sollen wir machen mit unserer Macht? fragen sie. Johannes antwortet ihnen: Missbraucht eure Macht nicht! Haltet euch an die Gesetze - auch da, wo sie niemand kontrolliert! „Misshandelt und erpresst niemanden!“ (Lukas 3, 14)
Und die anderen Menschen, die zu Johannes kommen, deren Beruf wir nicht erfahren? Die sind auch mächtig. Auch wir, die wir heute die Worte von Johannes dem Täufer hören, sind mächtig. Denn auch Geld und Besitz sind eine Macht. Geld und Besitz sind ungerecht verteilt in unserer Welt. Die einen werden immer reicher, und die anderen haben nicht einmal genug zum Leben. Das kennen wir aus unserer Zeit. Und auch Johannes der Täufer wusste darum. Er, der ohne jeglichen materiellen Besitz in der Wüste lebte, ermahnt alle, die auf Gottes Wort hören und ihr Leben ändern wollen: „Wer zwei Hemden hat, soll dem eines geben, der keines hat. Wer etwas zu essen hat, soll auf die gleiche Weise handeln.“ (Lukas 3, 11)
Mit diesen Worten hat Johannes der Täufer bei mir einen Nerv getroffen. Ich habe nämlich einen ganzen Kleiderschrank voller Kleider und nicht nur zwei Hemden. Und ich habe einen Kühlschrank und einen Vorratsschrank voller Lebensmittel und nicht nur zwei Teller voll. Von Johannes lerne ich: Es ist besser, nicht zu viel Besitz zu haben. Es ist besser, loszulassen und das, was ich nicht unbedingt benötige, zu verschenken. Teilen macht in der Regel nicht ärmer, sondern glücklicher. Johannes der Täufer hat mich nachdenklich gemacht. Ich möchte mir seine Worte zu Herzen nehmen, so rau und herb sie auch klingen. Auch wenn ich es sicherlich nie schaffen werde, alles bis auf das letzte Hemd herzugeben, so wie Johannes das gemacht hat.
Aber einen Anfang möchte ich machen, und mich so vorbereiten auf Weihnachten - auf das Kommen unseres Herrn und Heilands Jesus Christus. Johannes der Täufer war nur sein Vorläufer. Und so arm, wie Johannes gelebt hat, so arm ist auch Jesus Christus zur Welt gekommen: In einem armen Stall auf hartem Stroh in einer Futterkrippe hat er gelegen. Und an einfachen Windeln sollten die Hirten dieses kleine Kind als den Heiland und Retter der Welt erkennen, so sagen es ihnen die Engel. Auf sein Kommen will ich mich vorbereiten in diesen Adventstagen, so wie es Johannes der Täufer gesagt hat: „Macht den Weg bereit für den Herrn, ebnet ihm die Straße. Was krumm ist, muss gerade werden und die unebenen Wege eben. Alle Welt soll sehen, dass Gott die Rettung bringt.“
Ihre Pfarrerin Dr. Dorothee Kommer