
Die gastronomischen Betriebe auf dem Schlossplatz hatten alle Hände voll zu tun, um die Besucher schnellstmöglich zu bedienen. Die Eiscafés waren gut ausgelastet und für eine Kugel Eis in der Waffel musste man lange Warteschlangen hinnehmen. Wer sich dann dem Schlossgarten näherte, sah eine Menschentraube bis zum Ende der Schlossstraße, die geduldig auf den Eintritt in Carl-Theodors Garten warteten.
Das Publikum war international. Vietnamesische, chinesische, japanische, portugiesische, englische, französische und spanische Gäste waren auszumachen, die erste Frühlingsereignis im Garten erleben wollten. Die Blütenpracht der japanischen Zierkirschen im Schwetzinger Schlossgarten hatte sich laut dem Blühbarometer dem Höhepunkt genähert.
Familie Hu aus Eppingen, die ursprünglich aus der chinesischen Provinz Hunang stammt, haben über Freunde vom Naturereignis gehört und waren angereist, um den Park und die Kirschblüten zu bestaunen. Zwei vietnamesische Frauen aus Darmstadt haben über Social media und das Blühbarometer vom Schlossgarten gehört und sich spontan entschieden nach Schwetzingen zu fahren.
Vor der Kulisse der Moschee sind die Aufnahmen der japanischen Zierkirschen für jeden Fotografen ein Highlight.
Und auch Schwetzingen profitiert von den Besucherströmen. Deshalb sollte es für die Schlossgartenverwaltung oberste Priorität haben, das Schlossgartencafé sowie das Kurfürstenstübchen schnellstmöglich neu zu verpachten, um nach dem kulturellen Genuss auch noch den lukullischen in Schwetzingen genießen zu können. (chs)
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