
Wieder einmal hatte Andreas Vogel seine Freunde nach Weissach geladen und erneut ein Konzert der Extraklasse auf die Beine gestellt.
Elf Musiker und Musikerinnen boten einen bunten Reigen aus meist bekannten Melodien der Oper und Operette des 19/20. Jahrhunderts. Als besonderer Gast war dieses Jahr der Tenor Karsten Münster extra aus München angereist und zog das Publikum nicht nur durch seine differenzierte Sangeskunst, sondern auch durch sein schauspielerisches Talent in seinen Bann. Ein weiterer Star des Abends war Anton Vogel mit seinem Kontrabass. Die Fantasie über Melodien aus der Oper „Lucia di Lammermoor“ von G. Bottesini, die er fantastisch interpretierte, ließ die Zuhörer staunen, was alles auf einem Kontrabass möglich ist, und sie dankten es mit langanhaltendem, stürmischen Beifall. Jochen Kefer, neu in der Runde, brachte sein Cello in der Elegie von G. Fauré mit geschmeidig weichem Ton und großen Linien zum Klingen. Auch Mathias Neundorf brillierte mit der Meditation aus der Oper „Thaïs“ und verzückte das Publikum.
Auch die übrigen Mitglieder des kleinen Orchesters, Katharina Kefer, Violine, Magdalena Zathammer, Flöte, Andreas Vogel, Oboe, Martin Vogel, Klarinette, Libor Sima, Fagott und Moritz Hildebrand am Horn trugen maßgeblich zum Gelingen eines großartigen Konzertes bei. Die meisten Töne hatte Jochen Ferber am Klavier zu spielen, der dies bravourös meisterte.
Die Ideen scheinen ihm nie auszugehen: Wenn Andreas Vogel jedes Jahr ein neues Programm auf die Beine stellt und dann auch noch charmant durch den Abend moderiert, dürfen wir uns noch auf viele schöne und abwechslungsreiche Konzerte freuen.
Die Mitglieder von Kultur im Tal planten und organisierten die Veranstaltung mit der Gemeinde Weissach im Tal routiniert und professionell. Für die kulinarischen Genüsse vor dem Konzert und in der Pause sorgten die „Ebersberger Vinöre“ und das „Weissacher Regio-Streunerle“.


