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Klaus Neumanns Bestreben war es Gemeinschaftsleben zu stärken

Bürger, die sich überdurchschnittliche Verdienste um die Gemeinde erworben haben, werden in Ilvesheim mit dem „Fischernachen“ geehrt. Die Auszeichnung,...
Mitglieder des Verleihungsgremiums bilden den Hintergrund der Übergabe des „Fischernachen“ an Silke Neumann durch Thorsten Walther, Markus Haass und Andreas MetzFoto: Helmut Jung

Bürger, die sich überdurchschnittliche Verdienste um die Gemeinde erworben haben, werden in Ilvesheim mit dem „Fischernachen“ geehrt. Die Auszeichnung, einst vom mittlerweile aufgelösten BdS initiiert, wird von einem bürgerschaftlichen Verleihungsgremium vergeben, das von der Heinrich-Vetter-Stiftung unterstützt wird. Auch deshalb fand die jüngste, besondere Ehrung im Park der Stiftung vor zahlreichen Gästen, allesamt Repräsentanten des Ilvesheimer Ortslebens, statt.

Gewürdigt wurde nämlich Klaus Neumann.

Für den allzu früh verstorbenen Lokalredakteur des MM und hochengagierten sowie rastlosen Ehrenamtlichen wurde Relief das von seiner Familie, allen voran von Ehefrau Silke entgegengenommen.

Umrahmt von der Tamara Pusch-Band, die Lieder spielte, welche sich Familienmitglieder von Klaus Neumann gewünscht hatten, moderierte Antje Geiter ehrende Grußworte durch Prof. Dr. Markus Haass, Altbürgermeister Andreas Metz, als Sprecher des Fischernachen-Gremiums, und Ilvesheims Bürgermeister Thorsten Walther.

Mitglieder des Verleihungsgremiums - Dagmar Klopsch-Güntner, Anni Wawra, Lena Keil-Dehoff, Traudl Wochele-Rupp, Doris Hartmann, Margarethe Schiess, Andreas Metz, Michael Kirchknopf, Gerhard Heckendorf und Gerhard Karch (nicht auf dem Bild Helga Münster, Margiot Illig, Hans Fülbier und Pfarrer i.R. Richard Haas - bildeten dann den Hintergrund der Übergabe des „Fischernachen“ an Silke Neumann durch Thorsten Walther, Markus Haass und Andreas Metz.

Die Laudatio auf den 22. Träger des Ordens sprach Rechtsanwältin Dagmar Klopsch-Güntner. Sie erinnerte in sehr persönlichen Worten an Klaus Neumann, dessen Bestreben, das Gemeinschaftsleben und den Bürgersinn zu stärken, sie besonders betonte. Sie unterstrich, in welch eindrucksvoller Weise, weit über sein beruflich journalistisches Engagement hinaus, er sich mit hohem Interesse für eine positive Gesellschaftsentwicklung ehrenamtlich und zupackend eingesetzt habe. Passend unterteilt war ihr Vortrag durch das feine Gitarrenspiel von Matthias Coenen.

Sichtlich gerührt vermochte es Silke Neumann dennoch sich für die große Ehre zu bedanken, über die sich ihr Mann, noch wissend, dass ihm diese Anerkennung zuteilwerden würde, herzlich gefreut habe. Nach weiteren Titeln der Pusch-Band bestand beim anschließenden einfachen Mittagsmahl die Gelegenheit sich bei einem Glas „Neumann-Schorle“ mit vielen dankbaren Erinnerungen an den Träger der 22. Auszeichnung mit dem Ilvesheimer „Fischernachen“, an Klaus Neumann, zu erinnern. Tk.

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