Als Achim Novy die E‑Mail öffnete, konnte er es kaum glauben: Die Beach Kidz des TC Kurpfalz St. Ilgen hatten bei einem bundesweiten Gewinnspiel den Zuschlag bekommen, als Einlaufkinder bei beiden Halbfinalspielen des DHB‑Pokal‑Final4 in Köln dabei zu sein. Für die jungen Handballer begann damit ein Wochenende, das sie so schnell nicht vergessen werden.
Insgesamt 16 Kinder im Alter von sechs bis neun Jahren durften mit zwei Teams zum DHB-Halbfinale einlaufen. Der Hauptsponsor des DHB‑Pokal‑Final4, Lidl, übernahm nicht nur die Organisation, sondern auch eine Übernachtung in Köln sowie die Eintrittskarten der Halbfinalspiele.
Der große Moment kam beim Einlauf in die stimmungsvoll erleuchtete Arena mit 20.000 Zuschauern. Hand in Hand mit Stars wie Welthandballer Mathias Gidsel oder Nationalspieler Nils Lichtlein betraten die Kinder das Spielfeld. Einige von ihnen durften sich später sogar über einen geschenkten Handball freuen, der noch mit Autogrammen versehen wurde.
Dabei erwiesen sich die Beach Kidz als echte Glücksbringer: Sowohl die Füchse Berlin als auch der Bergische HC, deren Teams sie begleiteten, gewannen ihre Halbfinalspiele und standen sich am Sonntag im Finale gegenüber.
Nach dem Einlauf verfolgten die Kinder die Spiele gemeinsam mit Betreuern und Eltern direkt vom Spielfeldrand aus. Besonders beeindruckend waren auch die Einblicke hinter die Kulissen. In den Katakomben trafen die Kinder auf Spieler, Verantwortliche und Maskottchen der Vereine.
Die Begeisterung war bei Kindern, Eltern und Betreuern gleichermaßen groß. Die Trainer Katherina Stumpf und Waldemar Hermann zogen ein positives Fazit: „Wir sind stolz, einen kleinen Beitrag bei diesem großen Event geleistet zu haben. Die Kinder haben das wirklich toll gemacht.“ Auch die Eltern zeigten sich tief beeindruckt von der Atmosphäre und der Wirkung des Erlebnisses auf ihre Kinder.
Die Mini‑Handball‑Mannschaft des TC Kurpfalz St. Ilgen besteht erst seit September 2025, wächst aber stetig. Der Ausflug nach Köln war für die jungen Sportler nicht nur ein unvergessliches Abenteuer, sondern auch eine große Motivation, dem Handballsport treu zu bleiben – und vielleicht eines Tages selbst als Profi in solch einer Arena aufzulaufen.