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Bildung

KLiBA-Projekt in der Schillerschule

Im Rahmen des KLiBA-Projekts nahmen alle vierten Klassen der Schillerschule zum wiederholten Male an einem spannenden Workshop rund um Klimawandel, Klimaschutz...
Foto: Anna Garbe

Im Rahmen des KLiBA-Projekts nahmen alle vierten Klassen der Schillerschule zum wiederholten Male an einem spannenden Workshop rund um Klimawandel, Klimaschutz und Energie teil. Am 17. und 24. März war Frau Braun von der oben genannten Organisation unter anderem in der Klasse 4a zu Gast. In jeweils einer Doppelstunde drehte sich alles um die Fragen: Woher kommt eigentlich unser Strom? Was versteht man unter sauberer Energie? Und wie viel Strom verbrauchen wir im Alltag?

In der ersten Einheit setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit erneuerbaren Energien, fossilen Brennstoffen und Atomenergie auseinander und erarbeiteten deren Vor- und Nachteile. Besonders spannend war die praktische Phase: Mit Messgeräten untersuchten die Kinder den Stromverbrauch verschiedener elektrischer Geräte. Diese durften sie mit nach Hause nehmen, um dort weiterzuforschen und neue Erkenntnisse über den Energieverbrauch im eigenen Haushalt zu gewinnen.

In der zweiten Einheit am 24. März wurden die Messergebnisse ausgewertet und vertieft. Dabei stellten die Kinder fest, dass viele Geräte selbst dann Strom verbrauchen, wenn sie scheinbar ausgeschaltet sind. An diesem Tag erhielt die Klasse besonderen Besuch: Frau Sehls, Klimaschutzmanagerin der Gemeinde Brühl, beantwortete zahlreiche Fragen der Schülerinnen und Schüler. Sie berichtete über aktuelle Klimaschutzmaßnahmen der Gemeinde, wie den Ausbau von Ladesäulen für E-Autos, die Möglichkeit, Lastenfahrräder auszuleihen, sowie Carsharing-Angebote. Zudem informierte sie über verschiedene Arbeitsgruppen, die beispielsweise Müllsammelaktionen oder Veranstaltungen zum Thema erneuerbare Energien organisieren.

Außerdem warb sie für die „Earth Hour“: Bei dieser weltweiten Aktion wird von 20.30 bis 21.30 Uhr das Licht ausgeschaltet, um ein Zeichen für den Klimaschutz zu setzen. Schnell wurde deutlich: Wenn alle mithelfen, kann gemeinsam viel erreicht werden.

Auch in der Klasse entstanden konkrete Ideen. So sollen künftig „Energiedienste“ darauf achten, dass beispielsweise die digitale Tafel nach Unterrichtsschluss vollständig ausgeschaltet wird.

Abgerundet wurde das Projekt durch praktische Aktivitäten: Die Kinder bastelten Windräder und Wasserkraftwerke, untersuchten die Wirkung von Solarenergie und konnten mithilfe eines Stromgenerators selbst erfahren, wie anstrengend es ist, Energie zu erzeugen.

Es war ein rundum gelungenes Projekt, das nicht nur anschaulich Wissen vermittelte, sondern die Schülerinnen und Schüler auch nachhaltig für einen bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit Energie sensibilisierte und zu aktiven Beiträgen ermutigte.

Anna Garbe, Klassenlehrerin

Erscheinung
Brühler Rundschau
Ausgabe 15/2026
von Schillerschule Brühl
10.04.2026
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