Regenwasser ist eine natürliche Ressource, die oft ungenutzt in den Kanal fließt. Dabei lässt sich mit wenig Aufwand viel daraus machen.
Regenwasser auffangen und nutzen
Das Sammeln von Regenwasser ist einfacher, als viele denken. Schon mit einer Regentonne am Fallrohr lässt sich sofort Wasser speichern. Eine Tonne mit 200 Litern Fassungsvermögen reicht oft aus, um mehrere Tage oder Wochen zu gießen. Wer mehr Platz hat, kann mehrere Tonnen miteinander verbinden oder gleich eine Zisterne einbauen.
Als Faustregel gilt: etwa 20 Liter Speichervolumen pro Quadratmeter Dachfläche planen. Ein Haus mit 100 m² Dachfläche kann so jährlich rund 36 000–45 000 Liter Regenwasser auffangen – genug, um einen Garten von etwa 150 m² über viele Wochen zu versorgen.
Gesammeltes Regenwasser lässt sich vielseitig nutzen:
Vorteile für Umwelt und Geldbeutel
Die Nutzung von Regenwasser spart nicht nur wertvolles Trinkwasser, sondern reduziert auch die Abwassermenge – so wird die Kanalisation entlastet. Gleichzeitig bleibt Regenwasser durch die Nutzung oder durch Versickerung im natürlichen Kreislauf und trägt zur Grundwasserneubildung bei.
Fazit
Ob kleine Regentonne oder große Zisterne: Jede Nutzung hilft, Wasserressourcen zu schonen und einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Probieren Sie es einfach aus und machen Sie mehr aus Ihrem Regenwasser – denn jeder Tropfen zählt!
Den ausführlichen Klimatipp finden Sie auf unserer Homepage unter www.remseck.de/klimatipps


