Mit solchen und ähnlichen Aufgaben rauchte auch in diesem Jahr wieder vielen Schülerinnen und Schülern der Kopf: Beim internationalen Känguru-Wettbewerb der Mathematik stellten sie ihr mathematisches Geschick unter Beweis. Der Wettbewerb, an dem dieses Jahr Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 13.000 Schulen dabei waren, begeistert vor allem durch seine abwechslungsreichen Knobelaufgaben. Dabei geht es nicht nur ums Rechnen, sondern vor allem um logisches Denken, Kombinieren und kreative Lösungswege. So müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beispielsweise überlegen: Melina und ihr Vater teilen sich eine Pizza. Die Pizza ist in 8 gleich große Stücke geschnitten. Melina gibt ein Viertel der Pizza ihrem Vater. Vom Rest nimmt sie sich erst einmal die Hälfte. Wie viele Pizza-Stücke sind noch übrig? Oder – eine Stufe schwieriger: Bei Familie Monster gibt es Nachwuchs: 7 süße Babys. Jedes von ihnen hat entweder 2 Augen und 4 Beine oder 3 Augen und 2 Beine. Die 7 Babys haben zusammen 20 Beine. Wie viele Augen haben die 7 Babys zusammen?
Am Gymnasium Dornstetten arbeiteten sich 30 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5-7 mit Konzentration, Ausdauer und Mut zum Ausprobieren durch die vielfältigen Aufgabenformate. Gemäß den Vorgaben erhalten die besten 5 % der Teilnehmenden einen 1., 2. oder 3. Preis. Mit 12 Preisträgern haben die „GyDo-Matheprofis“ insgesamt außerordentlich gut abgeschnitten – Schulleiter Bernd Geiser durfte vier 1. Preise, drei 2. Preise und fünf 3. Preise übergeben. Stolz ließen sich die Rechen- und Knobelkünstler mit Geiser und dem betreuenden Lehrer Ludwig Albrecht fotografieren und freuten sich über Experimentierkästen, anspruchsvolle Strategiespiele, Bücher und kleinere Knobelspiele.
Für viele war der Wettbewerb erneut eine spannende Gelegenheit zu zeigen, dass Mathematik weit mehr sein kann als Zahlen und Formeln – nämlich echtes Knobeln mit Spaßfaktor.

