
Bei Einsätzen der Feuerwehr ist oft höchste Eile erforderlich, wenn es darum geht, schnell am Brandort zu sein, um Menschen zu retten oder Sachschäden abzuwenden. Doch bei der Fahrt zur Einsatzstelle wird die Feuerwehr immer öfter ausgebremst. Die steigende Anzahl von Autos, die immer größer werden und der daraus resultierende Parkdruck insbesondere in den Wohngebieten führt zu einem problematischen Parkverhalten, das die Großfahrzeuge der Feuerwehr behindert und zum Rangieren oder gar zu einem Umweg zwingt.
Aus diesem Grund hat die Freiwillige Feuerwehr gemeinsam mit dem Kommunalen Ordnungsdienst (KOD) mehrere aus vergangenen Einsätzen bekannte Problemstellen mit der Drehleiter angefahren. Dabei stand insbesondere die Sensibilisierung des KOD für die Belange der Feuerwehr und die Ausmaße ihrer Fahrzeuge im Vordergrund, damit sie das in ihre täglichen Kontrollfahrten einbeziehen können. Um das auch plastisch zu demonstrieren, sind die KOD-Kollegen in der Drehleiter mitgefahren. In Gesprächen mit dem teilweise schnellen Schritt herbeieilenden Fahrzeughaltern und interessierten Anwohnern wurde der Hintergrund der Befahrung erläutert und für die Einhaltung der rechtlichen Vorgaben geworben.
Nach rund anderthalb Stunden, zahlreichen Engstellen und vielen positiven Rückmeldungen der Bevölkerung, zog der stellvertretende Kommandant Alexander Johmann ein zufriedenes Fazit: Die Aktion hat sich jetzt schon gelohnt, soll fortgesetzt und auch in den Ortsteilen durchgeführt werden.
Es wird darum gebeten, folgende Hinweise zu beachten:
• Parken Sie immer so, dass eine Fahrbahnbreite von mindestens drei Metern frei bleibt.
• Halten Sie von Kreuzungen und Einmündungen einen Mindestabstand von fünf Metern ein.
• In Spielstraßen darf nur in den gekennzeichneten Flächen geparkt werden.
• Sperrflächen, Feuerwehrzufahrten und Hydranten müssen freigehalten werden.