Im gesamten Hockenheimer Stadtgebiet werden in den kommenden Wochen die an Baumstämmen befestigten Bewässerungssäcke nach und nach entfernt. Das teilte die Stadt mit.
Grundlage der Entscheidung seien fachliche Erkenntnisse aus fünf Jahren Baumpflege und Stadtökologie. Demnach könne eine dauerhaft feuchte Baumrinde Schäden begünstigen.
Die Stadt verweist unter anderem auf Rindenschäden, Pilzbefall und eine erhöhte Krankheitsanfälligkeit. Zudem erschwerten die Säcke die regelmäßige Kontrolle der Stämme.
Schäden oder Schädlingsbefall könnten dadurch verdeckt werden, hieß es. Auch entspreche eine punktuelle Bewässerung direkt am Stamm nicht der natürlichen Wurzelzone.
Künftig setzt die Stadt nach eigenen Angaben auf flächige Bewässerungsmethoden. Diese sollen den Wurzelraum gezielt versorgen und die Baumgesundheit nachhaltig stärken. (pm/red)