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Korrektur des Klima-Szenarios

Im April 2026 gaben 44 Autoren des Weltklimarats (IPCC) eine aufsehenerregende Veröffentlichung heraus. Demnach sind die Szenarien, die zu einer...
Der Weltuntergang ist abgesagt. Pantherspanner auf Giersch am Langen KirschbaumFoto: Dr. R. Kraft

Im April 2026 gaben 44 Autoren des Weltklimarats (IPCC) eine aufsehenerregende Veröffentlichung heraus. Demnach sind die Szenarien, die zu einer Temperaturerhöhung von bis zu 5 °C im Jahre 2100 führen sollten, „unplausibel“. Bisher sei der IPCC von einer Verdreifachung der CO₂-Emissionen ausgegangen. Dieses Szenario nennt sich „RCP 8.5“. Prof. Dr. Fritz Vahrenholt, ehemaliger Umweltsenator von Hamburg und langjähriger kritischer Begleiter des IPCC, meint dazu, dass dieses Szenario von Anfang, also seit vielen Jahren, in der Kritik stand. „Müssen wir jetzt eigentlich an diesem selbstmörderischen Tempo der Zerstörung Deutschlands durch CO₂-Abgaben, durch Verbrennerverbote, durch Abschaffung von Kohlekraftwerken beibehalten und können wir nicht das Tempo zurücknehmen und damit Deutschland ein neues Wirtschaftswunder verschaffen?“, fragt er im Nachrichtensender „Welt“ am 11.05.26. Doch die Tagesschau (26.05.26) hält an dem ursprünglichen Narrativ fest. Der Klimaschutz habe gewirkt; deswegen konnte das Worst-Case-Szenario angepasst werden. Prof. Dr. Vahrenholt findet jedoch, dass so viel CO₂ gar nicht produziert werden kann: „Das war schon immer Quatsch. Denn uns würde das Öl ausgehen, das Gas, die Kohle.“ Nach seiner Ansicht wären nach dem Worst-Case-Szenario spätestens 2080 alle fossilen Brennstoffe verbraucht. Bis 2100 bleibt nur noch ca. ein Grad Temperaturerhöhung. „Und wenn man jetzt weiß, dass Deutschland 1,5 % der Weltemission an CO₂ macht, dann ist unser deutscher Beitrag 0,015 °C bis 2100“, so Vahrenholt. Außerdem hob er die Bedeutung von CO₂ hervor. „Durch das hohe CO₂ ist die Erde grüner geworden. Wir haben 20 % mehr Blattmasse, wir haben einen Zuwachs an Früchten. Wir haben 15 % mehr Weizen, 15 % mehr Reis. Das heißt, 8 Milliarden Menschen würden wir gar nicht ohne dieses CO₂ ernähren können. Das ist die gute Nachricht und das wird weiter so wachsen, weil nämlich CO₂ die Grundlage des Lebens ist. Ohne CO₂ gibt's nicht nur keine Pflanzen, auch keine Tiere und auch nicht den Menschen.“

Weitere Quelle: Andreas Becker, Nordkurier, 20.05.26

In Wissenschaft und Presse wird über dieses Thema sehr kontrovers diskutiert. Institutionen, die vom „Klimaschutz“ und Erneuerbaren Energien leben, und Medien aus dem eher linksgrünen Spektrum halten an der Schwarzmalerei fest. Deswegen subventioniert Deutschland teure Klimaschutzprogramme, darunter auch die Windindustrie in windschwachen und waldreichen Regionen. Unserer Lebensqualität und unserem Wohlstand tut das nicht gut. Wir sind auf die Gegendarstellung von Energiewende gespannt.

Monatstreffen: 11.06.26 um 19.30 Uhr im Neuen Ludwigstal. Interessierte herzlich willkommen.

Dr. R. Kraft

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Mitteilungsblatt der Stadt Schriesheim
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Ausgabe 24/2026
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