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Künstlergilde DONAU: Jahresausstellung 2026 im Fürstlich Fürstenbergischen Archiv

Künstlergilde DONAU: Jahresausstellung 2026 ReSEARCHING – Vergangenheit neu befragt im Fürstlich Fürstenbergischen Archiv Die diesjährige...
Foto: Roland Sigwart

Künstlergilde DONAU: Jahresausstellung 2026

ReSEARCHING – Vergangenheit neu befragt

im Fürstlich Fürstenbergischen Archiv

Die diesjährige Jahresausstellung der Künstlergilde DONAU e. V. löst sich räumlich vom bekannten Territorium der Donauhallen und erschließt sich einen besonderen, historischen und doch in diesem Kontext ganz neuen Ort in Donaueschingen. Mit großer Freude gibt der Verein nun die Kooperation mit dem Fürstlich Fürstenbergischen Archiv, geleitet von Herrn Dr. Jörg Martin, bekannt. Das Fürstlich Fürstenbergische Archiv ist das Privatarchiv des Hauses Fürstenberg und eines der größten Adelsarchive in Deutschland. Untergebracht ist es in einem der frühesten selbständigen Archivbauten in Deutschland, der bereits 1756 bis1763 errichtet wurde. Bis heute hat es sich fast unverändert in seiner ursprünglichen Form und Funktion erhalten. Bereits im Jahre 1862 wurde es von Fürst Karl Egon III. zur wissenschaftlichen Forschungsstätte ausgebaut und der geschichtsinteressierten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Diesem Forschungsgedanken, den der Verein auch im Bereich der zeitgenössischen Bildenden Kunst für essentiell erachtet, nachzugehen und ihm besonderen Raum und Stellenwert einzuräumen, steht im Zentrum der Ausstellung „ReSEARCHING“, die am 03.07.2026 in den Räumen des Fürstlich Fürstenbergischen Archivs veröffentlicht werden wird. „Durch die Zusammenarbeit bietet sich uns die wunderbare Chance, uns von den Archivalien unterschiedlichster Themengruppen sowie von den grandiosen Räumen inspirieren zu lassen, uns mit ihrem visuellen, formalen und inhaltlichen Potential auseinanderzusetzen und künstlerische Arbeiten dazu zu konzipieren. Jedes Mitglied kann dabei, seinem sonstigen künstlerischen Schaffen entsprechend, ganz eigene Prioritäten und Schwerpunkte setzen“, freut sich der Vorstand der Künstlergilde. Im zentralen Eingangsbereich soll als Highlight eine gemeinsame Arbeit umgesetzt werden. Ziel ist es, durch die Verknüpfung von Geschichte und Gegenwart dieses Jahr ganz bewusst im Kontrast zu den ab sofort biennal, in den "ungeraden" Jahren, stattfindenden Ausstellungen im Bartók-Saal nicht einfach eine Auswahl der übers Jahr entstanden Arbeiten zu zeigen, sondern zu forschen, inspiriert durch die spannenden historischen Archivbestände neue Ideen zu entwickeln, diese zu vertiefen und mit den bekannten und bewährten künstlerischen Systemen zu verweben. In der kürzlich durchgeführten Mitgliederversammlung wurden alle Vorstandsmitglieder der Künstlergilde DONAU e. V. in ihren Ämtern bestätigt, 1. Vorsitzende ist Panka Chirer-Geyer, 2. Vorsitzende Ariane Faller, Kassenwart Bernd Scheller, Schriftführer Torben Störmer und Ausstellungsleiter Martin Schwer. Auch der künstlerische Beirat bleibt mit Adam Goldwald, Gabriele Herb, Chris Leithaeuser und Charly Walter nahezu unverändert im Amt. Neu hinzu gewählt wurde Rita Gabler aus Königsfeld, Stefan Kees wird künftig als Vertretung einspringen, falls der Beirat im Falle wichtiger Entscheidungen nicht komplett anwesend sein sollte. Der Kunstverein – damals noch unter dem Namen Künstlergilde
Donaueschingen – wurde 1970 gegründet. Es war die Idee einer Handvoll Kunstschaffender, eine Kunstausstellung mit sozialem Engagement zu organisieren und deren Erlös einem sozialen Zweck zur Verfügung zu stellen. Bereits in den folgenden drei Jahren vergrößerte sich der Kreis auf 40 Mitglieder, eine Zahl, die die Künstlergilde auch heute, nach einigen temporären Rückgängen in den Mitgliederzahlen, wieder erreicht hat. Und sie wächst seit der Neuorientierung 2024 kontinuierlich – jedes Jahr wählen Vorstand und Beirat einige Gastkünstler*innen, die zunächst die einzelne Schau bereichern, bevor entschieden wird, ob den Gästen eine dauerhafte Mitgliedschaft angeboten wird. Neben ihren fortan zweijährlichen Ausstellungen im Bartók-Saal der Donauhallen und den „Außeneinsätzen“ in den dazwischenliegenden Jahren, bestreitet die Künstlergilde auch gemeinsam mit dem Donaueschinger Kulturamt den Ausstellungsbetrieb im Blauen Rathaus in Donaueschingen. Neu aufgenommen wurde die Reihe 2025 mit den Werken von Torben Störmer/CONO. Aktuell stellt Adam Goldwald unter dem Titel „Innere Systeme“ aus.

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