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Kulturregion startet ab Mai:

Veranstaltungsreigen unter „Starke Frauen im HeilbronnerLand“ Mit der Veranstaltungsreihe unter dem Thema „Starke Frauen im HeilbronnerLand“...

Veranstaltungsreigen unter „Starke Frauen im HeilbronnerLand“

Mit der Veranstaltungsreihe unter dem Thema „Starke Frauen im HeilbronnerLand“ präsentiert die Kulturregion HeilbronnerLand gemeinsam mit der Stadt Heilbronn, vierzehn Städten und Gemeinden aus dem Landkreis Heilbronn, Neckar-Zaber-Tourismus sowie aus Hohenlohe der Stadt Öhringen einen beeindruckend vielfältigen Strauß an Vorträgen, Lesungen, Konzerten, Führungen und Ausstellungen. Im Mittelpunkt stehen dabei Frauen, die durch ihre Person oder ihre Tätigkeit in der Region nachhaltige Spuren hinterlassen haben oder diese immer noch hinterlassen. Der Besuch der Events, die von den teilnehmenden Kommunen – teils mit örtlichen Partnern – geplant und durchgeführt werden, ist überwiegend kostenfrei oder nur mit einem geringen Eintritt versehen. Dies ist ganz im Sinne des vor rund dreißig Jahren gestarteten Arbeitskreises Kulturregion HeilbronnerLand, um einem breiten Publikum kulturelle Veranstaltungen zu öffnen. Über achtzig Veranstaltungen finden zwischen Mai und Dezember statt. Was, wann und wo in diesem sehr abwechslungsreichen und spannenden Angebot stattfindet, kann im Internet unter www.kulturregion-heilbronnerland.de ab Mitte April nachgeschaut werden, zudem liegt zu Beginn des Veranstaltungszeitraums in den teilnehmenden Kommunen eine Printbroschüre aus.

Eröffnet wird das Projekt in diesem Jahr mit einer Veranstaltung am Freitag, 24. April, in Güglingen. Als Programm zur Auftaktveranstaltung ist um 16.00 Uhr eine feierliche Eröffnung im Deutschen Hof, u. a. mit Landrat Norbert Heuser sowie zwischen 16.30 und 17.45 Uhr Kurzführungen durchs Städtle zu Frauen-relevanten Themen geplant. Ab 18.00 Uhr ist Ausklang am Weinbrunnen mit Riesling, Trollinger-Lemberger, guten Gesprächen und ab 18.30 Uhr fetzige Musik mit „Die bunten Mützen“.

„Die Veranstaltungen zum diesjährigen Thema um starke Frauen in unserem Raum beleuchten sowohl die Aktivitäten bekannter Frauen, aber auch das Engagement von Frauen, die im Laufe der Zeit gänzlich oder etwas in Vergessenheit geraten sind. Dies sicherlich zu Unrecht“, betonen Bad Wimpfens Bürgermeister Andreas Zaffran, der der Lenkungsgruppe der Kulturregion vorsitzt sowie deren Geschäftsführer Thomas Schick. Zu den bekanntesten Frauen zählen sicherlich die „Treuen Weiber von Weinsberg“, weniger in Erinnerung sind aber zum Beispiel eine Dichterin, die bereits im 18. Jahrhundert für die „Rechte der Weiber“ kämpfte, oder eine Rennfahrerin, die bereits in den 1920er Jahren Erfolge auf NSU-Maschinen einfuhr, oder Designerinnen der Silberwarenfabrik Bruckmann, die bleibende Kostbarkeiten schufen. Eine Reihe von Persönlichkeiten, auf deren Schaffen im Rahmen der Projekte der Kulturregion geblickt wird – und das mit vielen, auch aktuellen Aspekten, Frauen und Frauenbewegungen Respekt und Anerkennung zollt.

Teilnehmer in diesem Jahr sind die Stadt Heilbronn, aus dem Landkreis Heilbronn die Städte und Gemeinden Bad Friedrichshall, Bad Wimpfen, Brackenheim, Eppingen, Flein, Gundelsheim, Güglingen, Lauffen a. N., Leingarten, Neckarsulm, Neuenstadt a. K., Nordheim, Obersulm und Weinsberg sowie aus dem Hohenlohekreis die Stadt Öhringen, zudem Neckar-Zaber-Tourismus.

Die „Kulturregion HeilbronnerLand“ ist ein sehr erfolgreiches langjähriges Engagement der Kommunalverwaltungen, das mit einem ersten Projekt „Skulptur vor Ort“ 1995/96 vor inzwischen dreißig Jahren realisiert wurde. Bestreben des Arbeitskreises ist, gemeinsam Kulturarbeit zu machen, die für jeden greifbar ist. Die Veranstaltungen mit jährlich wechselnden Schwerpunkten finden in den teilnehmenden Kommunen statt. Grundgedanke des Arbeitskreises, der von der Kulturstiftung der Kreissparkasse Heilbronn gefördert wird, ist: Kultur ist zentral für eine Gesellschaft, sie ist lebendig und wandelt sich ständig weiter. Sie ist Erbe, Gegenwart und Zukunft, Kultur hält die Gesellschaft zusammen und zugleich wird über sie diskutiert, auch gestritten. Zudem ist sie Werkzeug, um zwischen verschiedenen Kulturen zu vermitteln.

Da die Kommunen den Wunsch geäußert haben, frühzeitig über das anstehende Thema des nächsten Jahres informiert zu werden, hat die Lenkungsgruppe eine Veranstaltungsreihe unter dem Arbeitstitel „Alles fließt – Kultur am Wasser“ beschlossen.Ob Neckar, Sulm, Elsenz, Jagst oder Kocher sowie weitere kleine Flüsse und Bäche, Badeseen, öffentliche oder versteckte Brunnen, zudem Freibäder – jede Stadt und Gemeinde hat Wasser auf ihrer Gemarkung. Eine ideale Location für vielfältigste Veranstaltungsformen: Kleinkunst, wie Kabarett, Lesungen, Konzerte, Tanzabende, Spielkultur, Architektur- oder Geschichtsgespräche, Vorträge. Das Thema Wasser bzw. Kultur am Wasser ermöglicht auch wieder die Einbindung von Vereinen, der Lokalen Agenda und Schulen.

April 2026

Ansprechpartner für die Medien

Thomas Schick

E-Mail: thomas.h.schick@web.de

Tel. 0171/6144323

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Amtsblatt der Stadt Leingarten
NUSSBAUM+
Ausgabe 17/2026
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