
Hommage an Bertold Hummel zum 100. Geburtstag
Klangwelten im Dialog
Das Trio Japonica besteht seit 2009 in der relativ seltenen Besetzung Klarinette, Violine/Viola und Klavier. Nicht nur die Klänge sind besonders, auch die Wege, über die das Schicksal die drei Musikerinnen Rie Miyauchi, Chikako Inoue und Kaoru Minamiguchi nach Deutschland führte.
Anlässlich des 100. Geburtstags des weltweit aufgeführten Komponisten Bertold Hummel haben die Künstlerinnen einige seiner Kammermusikwerke in ihr Programm aufgenommen. Im Mittelpunkt steht das Trio op. 76a für Klarinette, Viola und Klavier, das der Komponist seinem Sohn Florian Hummel gewidmet hat. Den Hummel-Stücken werden Werke von japanischen Komponisten gegenübergestellt. So ergibt sich ein interessanter Dialog zwischen Fernost und Europa. Bertold Hummel wurde 1925 in Hüngen geboren und war Professor für Komposition und Präsident der Staatlichen Hochschule für Musik in Würzburg. Für seine Werke wurde er mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt: Kompositionspreis der Stadt Stuttgart, Robert Schumann Preis der Stadt Düsseldorf, Kulturpreis der Stadt Würzburg, Bundesverdienstkreuz u.a. Er starb 2002 in Würzburg. Sein Gesamtwerk umfasst mehr als 100 Kompositionen: Oper, Oratorium, Sinfonien, Messen, Kammermusik, Orgelwerke und Musik für Kinder.


