über die öffentliche Sitzung des Jugendgemeinderates am 07.05.2026 imSitzungssaal im Rathaus der VSt. Heimerdingen.
1. Wahl der Vorsitzenden des Jugendgemeinderates
Janne Geiger und Giangabriele Milione werden als Vorsitzende des Jugendgemeinderates gewählt.
2. Haushaltskonsolidierung 2026-2029
Hier: Beschluss von Maßnahmen zur vertieften weiteren Bearbeitung
Übersicht über abweichende Anhörungsbeschlüsse, jeweils einstimmig:
2.1 Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept zur Zentralisierung der Verwaltungsstellen, des Bürgerservices und der Stadtteilbibliotheken auszuarbeiten.
Ziel: Fokus auf Ditzingen und Heimerdingen, Schließung der Standorte Verwaltungsstellen und des Bürgerservices in Hirschlanden und Schöckingen. Die Stadtteilbibliothek Schöckingen soll erhalten bleiben. Die Stadtteilbibliothek Hirschlanden soll unter Einbezug der Schulbücherei an der Theodor-Heuglin-Schule erhalten bleiben.
Für die vorhandenen Gebäude wird ein Nutzungskonzept erstellt.
5.1 Die Verwaltung wird beauftragt, ein Betriebskonzept zur Verringerung der Öffnungs- und Betriebszeiten zu erarbeiten. In den Sommerferien und Pfingstferien kann das Bad geschlossen bleiben. Eine Verringerung der Öffnungszeiten soll vorrangig in den Morgenstunden, ausgenommen des Schulschwimmens, stattfinden. Die Öffnungszeiten am Nachmittag sollen beibehalten werden.
8.1 Die Verwaltung wird beauftragt, die Konsolidierungsgespräche mit der Jugendmusikschule mit dem Ziel fortzusetzen, Beitragsanpassungen sozial ausgewogen zu gestalten. Dabei sollen Gebühren für Kinder und Jugendliche unverändert bleiben, während Erhöhungen vorrangig im Erwachsenenbereich geprüft werden sollen.
9.1 Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept für den Schülerverkehr der Doris-Leibinger-Schule zu entwickeln, bei dem die Buslinien so verbunden bzw. zusammengelegt werden, dass alle Haltestellen weiterhin angefahren werden können (auch die Haltestelle „Herdweg“).
10.1 Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept zur Parkraumbewirtschaftung auszuarbeiten, dass die Einführung von Parkgebühren und Bewohnerparken beinhaltet. Die Gebühr soll nach Haushalten entrichtet werden und auch kostenloses Parken am Bahnhof ermöglichen.
11.4 Die Verwaltung wird beauftragt, die Angebote und Leistungen im Bereich Soziales und Wohlfahrtspflege zu überprüfen. Die Überprüfung soll das Ziel haben, Einsparungen von 10 % zu erzielen.
11.5 Die Verwaltung wird beauftragt, den Umfang der Jugendarbeit zu überprüfen. Hierbei ist die Perspektive der Jugendlichen und der Mitarbeitenden in der Prüfung einzubeziehen.
11.7 Die Verwaltung wird beauftragt, den Umfang der Schulsozialarbeit zu überprüfen. Die Überprüfung soll eine Einsparung von 10 % der aufgewandten Mittel zum Ziel haben.
13.1 Die Verwaltung wird beauftragt, eine Aktualisierung der Vereinsförderrichtlinie mit dem Ziel einer Reduktion der direkten Zahlungen um 5 % zu erstellen.
Die Aktualisierung soll auch eine Vereinheitlichung der Kostenbeteiligung für Leistungen des Betriebshofs und für weitere nicht monetäre Leistungen der Stadt beinhalten.
13.4 Die Verwaltung wird beauftragt, einen Vorschlag zur Reduzierung kostenloser Veranstaltungen bzw. zur Kostenbeteiligung der Teilnehmenden zu erarbeiten. Einritte für Kinder und Jugendliche sollen vergünstigt oder kostenfrei sein.
14.1 Die Verwaltung wird beauftragt, eine Aktualisierung der Vereinsförderrichtlinie mit dem Ziel einer Reduktion der direkten Zahlungen um 5% zu erstellen.
Die Aktualisierung soll auch eine Vereinheitlichung der Kostenbeteiligung für Leistungen des Betriebshofs und für weitere nicht monetäre Leistungen der Stadt beinhalten.
14.2 Die Verwaltung wird beauftragt, die Nutzung der vermieteten Räumlichkeiten zu erheben und Vorschläge zu erarbeiten, wie eine bessere Auslastung der Räume erreicht werden kann. Hierbei soll der spezifische Bedarf von Jugendlichen und die in der Vergangenheit seitens des JGR formulierten Vorschläge einbezogen werden.
16.1 Bildung und Lernmittel, auch die Ausstattung mit digitalen Lernmitteln, sollen weiterhin grundlegend kostenfrei sein. Zur Einsparung im Bereich digitaler Lernmittel sollen diese erst ab der 9. Klassenstufe zur Verfügung gestellt werden. Zudem soll geprüft werden, ob eine Mehrfachnutzung von iPads und eine Einmalzahlung von 200 € pro Endgerät (um den Wert eines iPads wertzuschätzen) möglich ist. Die Einmalzahlung soll die finanziellen Ressourcen der jeweiligen Familien einbeziehen.
16.4 Die Verwaltung wird beauftragt, den Aufwand für den Jugendgemeinderat kritisch zu hinterfragen und dem Gemeinderat ein Konzept zur Aufwandsreduzierung, unter der Maßgabe, den Weiterbestand des Gremiums nicht zu gefährden, vorzulegen. Eine mögliche Kürzung der Mittel soll sich hierbei vorrangig auf Sachaufwand und Verfügungsmittel beziehen.
Übersicht über Anhörungsbeschlüsse, jeweils einstimmig abgelehnt:
11.1 Die Verwaltung wird beauftragt, eine Neukonzeption des Familienpasses mit dem Ziel einer Einsparung von mindestens 10 % zu erstellen. Die Aktualisierung soll gewährleisten, dass Leistungen über den Familienpass nur noch unter subsidiären Gesichtspunkten in Anspruch genommen werden können (Doppelstrukturen untersuchen).
12.1 Die Verwaltung wird beauftragt, ein Spiel- und Freiflächenkonzept zu erstellen.
Zu den Beschlussanträgen 1.1 bis 1.3, 2.2 bis 4.3, 5.2 bis 7.2, 9.2, 11.2, 11.3, 11.6, 11.8, 11.9, 12.2, 13.2, 13.3, 13.5, 14.3 bis 15.3, 16.2, 16.3, 16.5 und 16.5 wurde ein einstimmiger Anhörungsbeschluss gefasst.
Auf der Homepage der Stadt Ditzingen finden sich ausführliche Informationen zu den öffentlichen Sitzungen des Jugendgemeinderats. Erreichbar unter www.ditzingen.de oder dem QR-Code.