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Zivilverhandlung

Landgericht Ellwangen: Kiesewetter-Prozess vertagt

Ein Kommentar auf X sorgt für juristischen Zoff: Was hinter der heftigen Auseinandersetzung zwischen Kiesewetter und einem Nutzer steckt – und warum das Urteil noch warten muss.
Roderich Kiesewetter
Bei der ersten Verhandlung Anfang Januar 2026 waren weder der Kläger noch Roderich Kiesewetter erschienen. (Archivbild)Foto: Monika Skolimowska/dpa

Der Rechtsstreit zwischen dem CDU-Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter und dem Autor eines abfälligen Kommentars im Internet ist nach kurzer mündlicher Verhandlung vor dem Ellwanger Landgericht auf den 24. April vertagt worden. Dann soll auch eine Entscheidung in der Sache verkündet werden.

X-User klagt gegen CDU-Bundestagsabgeordneten Kiesewetter
Der juristische Streit um einen Post auf X geht weiter.(Foto-Archiv).

Konkret geht es um einen Post aus dem September 2023. Damals hatte Kiesewetter sich auf X für weitere Unterstützungslieferungen an die Ukraine ausgesprochen. Ein Nutzer reagierte unter anderem mit den Worten: «Du hättest bestimmt im 3. Reich Karriere gemacht».

Daraufhin forderte Kiesewetter ihn über seinen Rechtsbeistand auf, den Post zu löschen, eine Unterlassungserklärung abzugeben und Anwaltskosten zu zahlen. Der Nutzer will hingegen von der Zweiten Zivilkammer am Ellwanger Landgericht feststellen lassen, dass kein Anspruch auf Unterlassung besteht. Außerdem fordert er die bereits gezahlten Anwaltskosten zurück.

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