Die Kreissporthalle der Gewerblichen Schulen Donaueschingen ist jetzt wieder für den Sportbetrieb freigegeben. 3,3 Millionen Euro investierte der Schwarzwald-Baar-Kreis in die Sanierung der Halle. Rund ein Jahr lang dauerten die Arbeiten an der 1980 erbauten Sporthalle an. Landrat Sven Hinterseh freute sich über die gelungene Sanierung: „Ich bin froh, dass wir die Kreissporthalle den Sporttreibenden in einem so toll sanierten Zustand zur Nutzung übergeben können. Die Halle trägt erheblich dazu bei, den Schulsport zu gewährleisten, aber auch Raum für den Vereinssport zu bieten.“ Tagsüber und während der Schulzeit wird die Kreissporthalle Donaueschingen überwiegend durch den Schulsport der Gewerblichen Schulen und den benachbarten Kaufmännischen und Hauswirtschaftlichen Schulen Donaueschingen belegt. Abends und an den Wochenenden steht die Halle auch den örtlichen Vereinen zur Nutzung bereit.
„Mit der Sanierung wurde im Mai 2025 begonnen. Als erstes wurde die Außenhülle der Sporthalle inklusive der PV-Anlage neugestaltet. Zudem haben wir in einen neuen Sportbodenbelag, in eine moderne LED-Beleuchtung und teilweise in eine neue Inneneinrichtung investiert“, erläutert Stefan Löffler, Leiter des Amtes für Schule, Hochbau und Gebäudemanagement des Landkreises die Maßnahme. Ende 2023 bis Anfang 2025 wurde die Sporthalle durch den Landkreis als Gemeinschaftsunterkunft für geflüchtete Personen genutzt.
Die Gewerblichen Schulen Donaueschingen wurden 1968 als Gesamtensemble in Stahlbetonbau errichtet. „Die Tragsubstanz der Gebäude ist nach wie vor in einem ordentlichen Zustand. Die Ausbauelemente sind jedoch stark sanierungsbedürftig“, so Stefan Löffler. Deshalb laufen seit einigen Jahren umfangreiche energetische und brandschutztechnische Sanierungsmaßnahmen. In einem ersten großen Bauabschnitt wurde 2018 der Gebäudeteil A in Angriff genommen und die Klassenzimmer sowie die Aula mit einem Schüleraufenthaltsbereich modernisiert. Aktuell laufen nun in einem letzten Abschnitt die Baumaßnahmen bei den Werkstätten (Bauteil B). Insgesamt betragen die Gesamtkosten mehr als 20 Millionen Euro.


