
Bereits Ende letzten Jahres wurde Landrat Andreas Junt einstimmig zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden der LEADER-Aktionsgruppe Nordschwarzwald gewählt. Damit folgt er Herrn Landrat a.D. Dr. Klaus Michael Rückert nach, der diese Aufgabe zuvor 15 Jahre lang übernommen hatte. Junt zeigte sich beeindruckt darüber, was mit LEADER in den vergangenen drei Förderperioden und ganz aktuell alles auf den Weg gebracht wurde. Die Bilanz kann sich in der Tat sehen lassen: 280 geförderte Projekte, damit verbunden Investitionen in Höhe von 42 Millionen Euro, wovon rund 17 Millionen Euro Fördermittel sind, die von der EU und dem Land Baden-Württemberg kommen und in der Region gebunden werden konnten. Zu den Projekten gehören auch Leuchtturmprojekte wie die Glashütte in Buhlbach, der Alternative Wolf- und Bärenpark in Bad Rippoldsau Schapbach oder ganz aktuelle Projekte wie das Wassererlebnisgelände im Christophstal oder das Schmiedemuseum im Tal der Hämmer. Beides Projekte, die auch Teil der Gartenschau waren.
Jetzt traf er sich zum Austausch mit dem Vorsitzenden Dr. Frank Wiehe, erster Landesbeamter des Landkreises Calw, und der Geschäftsstelle der LEADER-Aktionsgruppe Nordschwarzwald zu einem informellen Austausch. Mit dabei war auch Ralf Bohnet, Wirtschaftsförderer des Landkreises Freudenstadt und als solcher auch Mitglied in der LEADER-Aktionsgruppe.
LEADER ist ein wichtiges Förderinstrument und ein wichtiger Entwicklungsmotor, darin ist man sich einig. Deshalb möchten sich beide Landkreise auch in Zukunft für LEADER starkmachen und sich gemäß dem Slogan der LEADER-Aktionsgruppe Nordschwarzwald auch künftig „Gemeinsam für eine nachhaltige Entwicklung der Region“ einsetzen.