Landrat Andreas Junt knüpft an die bewährte Tradition seines Vorgängers an und besucht landwirtschaftliche Betriebe im Landkreis. Für ihn ist dieser Austausch mehr als ein Pflichttermin – er hat familiäre Wurzeln in Lombach und setzt damit ein deutliches Zeichen der Verbundenheit zu den Landwirten der Region. Dort, wo Lebensmittel entstehen, und die Versorgung der Bürger gesichert wird, wollte er sich persönlich ein Bild machen.
Kaum war der Landrat aus dem Dienstwagen ausgestiegen, war das Interesse groß.
Eine Besonderheit des Besuchs: Die Gemarkungsgrenze zwischen Lombach und Wittendorf verläuft mitten durch den Hof – der Milchviehstall liegt auf Wittendorfer Seite, die Biogasanlage auf Lombacher Gemarkung.
Nach der Begrüßung durch die Inhaber Jonathan und Samuel Bürkle sowie einer kurzen Einführung durch Amtsleiter Herrn Staer (Landwirtschaftsamt), Gerhard Fassnacht (Kreisvorsitzender des Bauernverbands Nordschwarzwald‑Gäu‑Enz) und Werner Faulhaber (stellvertretender Bürgermeister) und Tobias Link, Peter Weigold (beide Ortsvorsteher) begann die Betriebsführung.
Die Abläufe in der Landwirtschaft sind dem Landrat nicht fremd. Entsprechend konnte er sich in viele Themen aktiv einbringen, mitdiskutieren und neue Erkenntnisse gewinnen. Die Führung spannte einen Bogen von der modernen Kälberaufzucht – darunter eine Pilotanlage eines namhaften Herstellers – über zwei Melkstände für insgesamt 140 Kühe bis hin zur Biogasanlage.
Zum Abschluss ging es ins Reiterstüble, wo in angenehmer Atmosphäre weitere Fragen gestellt und Anliegen offen angesprochen wurden. Themen wie Belastungen, Sorgen und Zukunftsperspektiven fanden hier Raum.
Ein besonderer Dank gilt der Familie Bürkle für die offene und herzliche Gastfreundschaft sowie allen Beteiligten, die diesen informativen Austausch ermöglicht haben. Ebenso dankt die Gemeinde Landrat Andreas Junt für seinen Besuch, sein großes Interesse und die wertschätzenden Gespräche, die den Landwirten vor Ort wichtige Anerkennung und Rückenwind geben.