
Ein richtig lauschiges Fleckle, an dem sich gut spielen, rutschen, sandeln oder auch einfach nur sitzen lässt, auch und gerade wegen der hohen Bäume, die dem Spielplatz eine richtige Geborgenheit geben.
Seit neuestem liegt der Burgen-Spiellandschaft, die mit Hängebrücken und Rutschen aufwartet, ein großzügig angelegter Sandelbereich gegenüber. Hier punkten eine große Holzschnecke, ein kleines Häuschen und natürlich der Sand. Und wer das Tempo liebt, geht zur Rutsche. Der Hügel ist mit einem Holzgeländer abgetrennt, das deutlich macht, hier beginnt der Spielbereich für eine andere Altersgruppe. Und in der Mitte gibt es eine offene Fläche, die zum Spielen und Bewegen einlädt.
Voll des Lobes war denn auch Ortsvorsteher Heiko Becker wie auch Bürgermeister Dr. Moritz Heidecker über das Ergebnis, eine Gemeinschaftsarbeit des Landschaftsarchitekten Leopold Sztatecsny Büro Interplan, Gartenbauabteilungsleiterin Ingrid Lotterer und Sven Hanak, er hatte die Projektleitung.
Die Wünsche seien aus den Reihen der Schluttenbacher gekommen, ließ Becker wissen.
Innerhalb von drei Monaten waren die Planungen Realität geworden. Rund 60 000 Euro hat die Stadt hier investiert, ein nennenswerter Betrag, denn für die Unterhaltung aller 54 Spielplätze nimmt die Stadt rund 500 000 Euro in die Hand. 1 000 Euro kamen vom Pfennigbasar für die Sitzgelegenheiten, das ist auch keine Selbstverständlichkeit, betonte Heidecker.
Mit Blick auf Hanak unterstrichen BM Heidecker und seine Chefin Lotterer, er habe ein gutes Auge auch und gerade bei der Unterhaltung, deshalb fällt es nicht leicht, ihn ziehen zu lassen. Das war Ihr Meisterstück, der Steinbock-Spielplatz, hob der BM heraus.
Becker erwähnte noch, dass der Wunsch nach einer Nestschaukel aufgrund des Platzes nicht realisiert werden konnte. „Die Sicherheitsabstände hätten wir hier nicht einhalten können, überdies ist freier Bewegungsraum zwischen den Geräten wichtig“, so Lotterer. Hier kann jetzt noch Ball gespielt oder einfach auf dem Rasen herumgetollt werden.