Die Lehr- und Informationsfahrt 2026 der Kreisaltersabteilung führte die Teilnehmer zu einer Daimler-Werkführung in Sindelfingen, nach Calw in das Bundeswehr-Museum „KSK“ und als Abschluss in das Stuttgarter Feuerwehrmuseum.
Die erste Station war das Mercedes-Benz-Werk in Sindelfingen. In 2 Gruppen besichtigten wir verschiedene Fertigungs- und Montagebereiche wie Presswerk, Karosseriebau und Endmontage. Dazu ein paar interessante Eckdaten: Daimler-Benz arbeitet mit 1800 Lieferanten, meist bestellte Farbe? Immer noch schwarz, 4 Tage im Durchschnitt ist die Produktionszeit für ein Auto, 1,6 Mio. kWh verbraucht das Werk Sindelfingen, davon werden 70% selbst produziert und in 194 Ländern verkauft Daimler seine Fahrzeuge.
Weiter ging es nach Calw zum Besucherzentrum KSK „Kommando Spezial-Kräfte“ der Bundeswehr. Bei der Führung wurden wir über die Aufgaben, Einsätze und Ausrüstung dieser Einheit informiert. Gegründet wurde die KSK, die es nur in Calw gibt, 1996. Die Aufnahmeanforderungen für die KSK sind sehr hoch, es bestehen nur 10% der Anwärter die Prüfungen. Ihre Aufgaben bestehen in Sondereinsätzen, Aufklärung Terrorismusbekämpfung, Rettung und Evakuierung. 1700 Diensthabende sind in Calw stationiert, davon 1500 Soldaten. Der Frauenanteil ist bei der KSK mit 17% höher als bei der Bundeswehr (bundesweit 13%).
Der letzte Programmpunkt führte uns nach Stuttgart ins Feuerwehrmuseum. Hier wurde uns von den Stuttgarter Kameraden die umfangreiche Sammlung von Geräten und Fahrzeugen sowie die Entwicklung des Feuerwehrwesens erläutert. Der Förderverein für das Stuttgarter Feuerwehrmuseum besteht seit 35 Jahren, in der 1906 gebauten Fabrikhalle können sie ihre 25 Fahrzeuge und unzählige Exponate auf 2500 m² seit 25 Jahren präsentieren.