„Künstliche Intelligenz“ ist zu einem der heißesten Themen geworden, 75 Prozent der 12- bis 19-Jährigen benutzt KI für ihre Hausaufgaben, gerade beschäftigt sich die SPIEGEL-Titelgeschichte damit. Auch bei der Mediathek gehört es inzwischen fest dazu: Im Dezember gab es unter Beteiligung u. a. von AZO und GTO einen ersten KI-Abend, erst kürzlich wurde eine spezielle WhatsApp-Gruppe für KI-Interessierte eingerichtet. Ziel des ersten Ausflugs in diesem Jahr war deshalb am Samstag die KI-Ausstellung der Heilbronner experimenta. Dabei ging es nicht nur darum, den Horizont zu erweitern, sondern vor allem auch um inhaltliche und methodische Anregungen zu den eigenen Angeboten in diesem Feld. „Es hat sich auf jeden Fall gelohnt“, so das einhellige Fazit. Selbst Bahn und Wetter hätten sich von der besten Seite gezeigt.
Büchercafé „Science Fiction 2026“
Im „Französischen Jahr“ geht es dieses Mal vor allem um die Szene im Nachbarland, das hier über eine der reichsten Traditionen verfügt. Diese reicht weit über den Wegbereiter Jules Verne hinaus; so erhielt Hervé Le Tellier 2020 den Prix Goncourt für „Die Anomalie“. Dass es bei Science Fiction um mehr geht als blitzschnelle Raketen und Weltraumgeballer, zeigen nicht nur die Jubilare des Abends, Stanislaw Lem („Solaris“) und Douglas Adams („Per Anhalter durch die Galaxis“), sondern in jüngster Zeit z. B. auch der Thriller „Die Abschaffung des Todes“ (Andreas Eschbach), der Krimi „Was wir wissen können“ (Ian McEvan) oder das Jugendbuch „Zeitrebellen“ (Michael Peinkofer). Im zweiten Teil des Abends werden wichtige Frühjahrs-Neuerscheinungen aus den Bereichen Belletristik und Sachbuch vorgestellt; dazu gehören auch die Prämierungen in beiden Genres auf der Leipziger Buchmesse.


