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Leidenschaftlicher Derby-Abschluss: TSV Dunningen verabschiedet sich erhobenen Hauptes aus der Landesliga

Am vergangenen Samstag trat der TSV Dunningen zum Saisonfinale der Landesliga Staffel 2 bei der WKG Villingendorf-Rottweil I an. In der gut besuchten Mehrzweckhalle...
Die aktive Herrenmannschaft nach dem letzten Wettkampf mit Kampfrichter und TrainerFoto: TSV

Am vergangenen Samstag trat der TSV Dunningen zum Saisonfinale der Landesliga Staffel 2 bei der WKG Villingendorf-Rottweil I an. In der gut besuchten Mehrzweckhalle Villingendorf sorgten

rund 80 Zuschauer für eine hervorragende Kulisse. Das Nachbarschaftsduell fühlte sich für die Dunninger Riege fast wie ein Heimspiel an, auch wenn sie sich dem starken Tabellenzweiten am Ende mit 284,50 zu 273,55 Punkten (10:2 Gerätepunkte) geschlagen geben mussten.

Der Wettkampf begann am Boden vielversprechend. Die Mannschaft präsentierte saubere Übungen und rief ihr Potenzial voll ab. Kevin Kieninger glänzte mit 12,95 Punkten, dicht gefolgt von Marius Mink mit 12,90 Punkten. Trotz dieser starken Leistungen waren die Gastgeber der WKG mit 54,25 Punkten an diesem Gerät eine Klasse für sich und sicherten sich den ersten Gerätesieg.

Am Pauschenpferd schlug jedoch die Stunde des TSV: Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung entschieden die Dunninger dieses Gerät mit 42,45 zu 41,45 Punkten für sich und nahmen der WKG damit die einzigen zwei Gerätepunkte des Tages ab.

An den Ringen stach erneut Marius Mink hervor, der für seine herausragende Übung mit 13,60 Punkten belohnt wurde. Ein wahres Feuerwerk zündeten die Gäste am Sprung: Sowohl Marius Mink (10,75 Punkte) als auch Lukas Holl (10,85 Punkte) zeigten einen technisch anspruchsvollen Tsukahara. Dennoch blieb die WKG außer Reichweite, da Carl Gabler für die Gastgeber einen Tsukahara gestreckt sicher in den Stand brachte und dafür 13,10 Punkte erhielt.

Zum Abschluss am Reck bewies der TSV noch einmal seine mannschaftliche Geschlossenheit. Simon Mauch erturnte als bester Dunninger starke 11,65 Punkte, während Florian Finkbeiner die

Wertung mit einer souveränen Vorstellung und wichtigen 10,95 Punkten komplettierte.

Obwohl die Favoritenrolle im Vorfeld klar verteilt war, gelang es dem TSV Dunningen in der Außenseiterrolle hervorragend, sich so teuer wie möglich zu verkaufen. Nach dem Wettkampf ließen beide Teams den Abend und den Abschluss der Runde ganz im Sinne ihrer langjährigen Freundschaft beim gemeinsamen Beisammensein kameradschaftlich ausklingen.

Zwar muss der TSV als Tabellensiebter nun den Gang zurück in die Bezirksliga antreten, dennoch blickt die Riege optimistisch nach vorne: Die deutliche Leistungssteigerung und die gewonnene

Stabilität in dieser Saison lassen auf eine erfolgreiche nächste Runde hoffen. Ein besonderer Dank der gesamten Mannschaft gilt dabei den Fans. Die tatkräftige Unterstützung und die zahlreich besuchten Heimwettkämpfe waren für die Turner eine tolle Belohnung und gaben dem Team in schwierigen Phasen den nötigen Rückhalt.

Kompakt-Rückblick: Heimfinale gegen Mössingen

Bereits im vorangegangenen Heimwettkampf gegen die Spvgg Mössingen am 12. April lieferte sich der TSV ein Duell auf Augenhöhe. Vor 70 Zuschauern in der Wehle-Sporthalle fiel die Entscheidung erst an den letzten Geräten, wobei die Gäste knapp mit 266,20 zu 262,30 Punkten siegten. Besonders an den Ringen bewies die Riege Kämpferherz und sicherte sich den Gerätesieg, angeführt von Marius Mink, der mit 13,65 Punkten die Tageshöchstwertung markierte.

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Ausgabe 17/2026
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