Am Donnerstag, dem 19.03.2026, konnten wir über 60 interessierten Gästen ein besonderes Highlight anbieten: Nach einem leckeren Mittagessen war der bekannte Autor Norbert Necker bei uns, um bei Kaffee und Kuchen aus seinem neuesten Buch zu lesen und uns mit Anekdoten und Gesang und zu unterhalten.
Norbert Necker, Gründungsmitglied und langjähriger Vorstandsvorsitzender der Segofils, hatte seine Neuerscheinung „Zwar endet’s Alter oftmals tödlich, doch mit Humor wird es erträglich“ mitgebracht, eine kleine Reise durch die Unwägbarkeiten des Älterwerdens und wie Humor dazu beitragen kann, alles zu meistern. Einleitend hat Norbert uns eigene Erfahrungen geschildert, die – nach Jahren der Gesundheit – sich so langsam in sein Leben geschlichen haben: Herz-, Augen- und Ohrenprobleme, eine Gürtelrose und weitere Zipperlein. Er hat begonnen, sich bei Altersgenossen und in den Medien zu informieren, hat gegoogelt, um für sich Wege zu finden, damit so umzugehen, dass das Leben trotz allem erfüllend ist. Hier fand er viel Aufschlussreiches. Anderen ging es oft noch schlechter, wichtig ist immer, nicht aufzugeben und weiterzumachen, sich den Herausforderungen zu stellen. Und hilfreich ist vor allem, eine positive Sichtweise und seinen Humor zu bewahren. So entstand dann auch der treffende Buchtitel.
Aus seinem Buch präsentierte uns Norbert Stilblüten unter anderem über alle Lebensjahre, von der Kindheit bis ins Alter, mit einer Erkenntnis, dass man früher Informationen zur Lösung von Problemen gesammelt hat und heute die Flut an Informationen oft erst Probleme schafft.
Eine Kurzgeschichte über Krankenhausaufenthalte führt nahezu zwangsläufig zu der Erkenntnis, dass diese die moderne Form aktiver Sterbehilfe sind und den Gesunden vorbehalten bleiben sollten.
Es folgte eine Kurzgeschichte über die Geburtstagsmesse von Peter, dem Vorsitzenden eines Tennisvereins, zu der das Geburtstagskind und Pater Roberto (beide dargestellt von Norbert Necker) musikalische Beiträge wie „Das Lied übers Älterwerden“ oder „Das gehört ausgesprochen zu Dir“ beigesteuert haben. Dazwischen noch ein kleines Gedicht „Religion und das Jenseits“.
Dann las Norbert noch eine weitere Kurzgeschichte über einen Stammtisch in Hohenheim. Die Teilnehmer, alle „Kinder der 68er Jahre“, sinnieren augenzwinkernd darüber, wie sich Großeltern ihren Enkeln gegenüber artgerecht verhalten sollten. Denn den Enkeln ist der Großvater, der sie mit der Harley zur Schule bringt, heute peinlich und es gibt psychische Probleme, wenn der Opa beim „Mensch ärgere Dich nicht“ immer nur gewinnt. Kinder haben heute immer recht und Großeltern, die ja keine Interessen haben, sollten sich fragen, wofür sich die Enkel interessieren …
Abschließend konnten alle Gäste beim „Seniorenmedley“ mitmachen und feine Preise gewinnen. Norbert hat bekannte Musiktitel mit anderen (falschen) Texten vorgetragen. Die richtigen Titel wurden mit Begeisterung erraten.
Es war ein außergewöhnlicher Nachmittag mit nachdenklichen Momenten und viel Humor!
Am Donnerstag, 2. April, ist unsere Geschicklichkeit gefragt. Wir werden für Ostern basteln. Barbara Roll hat sich sicher wieder tolle Dinge einfallen lassen.