Gedankenanstoß
„Gelobt sei Gott, der mein Gebet nicht verwirft noch seine Güte von mir wendet.“ | Ps. 66,20
Ende März 2021 war eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt eine Woche lang blockiert. Ein 400 Meter langes und 59 Meter breites Containerschiff mit Namen »Ever Given« hatte sich im Suezkanal quergestellt und war auf Grund gelaufen. In den darauf folgenden Tagen stauten sich vor beiden Einfahrten mehr als 400 Schiffe, die Tausende Tiere transportierten, verderbliche Lebensmittel, Computerteile, Rohstoffe; u. a. 25 Öltanker lagen an den überfüllten Ankerplätzen fest. Lieferengpässe und steigende Preise waren die Folgen. Das Unglück kostete die weltweit betroffenen Unternehmen 400 Millionen Dollar – und zwar pro Stunde! Immerhin werden durch den Suezkanal etwa 30 Prozent des internationalen Containervolumens verschifft.
Bei uns sitzt manchmal etwas quer, was die Verbindung zu dem Geber aller guten Gaben beeinträchtigt. Gottvertrauen fällt schwer. Gebete scheinen nicht durchzudringen. Mancher meint gar, dass Gott ihm noch nie »jemals etwas gegeben« (= »Ever Given«) hat. Ein Grund kann unser vollgestopfter Alltag sein. Oder unsere Erwartungslosigkeit gegenüber Gott. Oft ist es unser Dickkopf: Da hat Gott uns klargemacht, dass wir etwas tun oder auch nicht tun sollen – und dann tun wir es doch nicht oder lassen bestimmte Sachen nicht.
Sollten Sie sich hier ertappt fühlen, dann bitten Sie Jesus Christus um Vergebung! Warten Sie nicht damit! Sechs Tage hatte die Blockade im Suezkanal gedauert, bis die »Ever Given« freigelegt werden konnte und der Kanal wieder befahrbar war. Wie viele Tage (oder Jahre?) sind es schon bei Ihnen? Fest steht, dass jeder Tag ohne die Gaben und »Güter«, die Gott uns so gerne zukommen lassen will, ein enormer Verlust ist.
Markus Wäsch aus „Leben ist mehr“
FR., 08.05.2026
16:30 „Base“ (Jungs, 2.–8. Klasse)
18:30 Frauenzeit
20:00 Jugendkreis „Manna“
SA., 09.05.2026
9:00 Altpapiersammlung auf dem Festplatz
SO., 10.05.2026
10:00 Erlebnistag DMG
14:00 Gottesdienst (mit Kinderprogramm) anschl. Stehkaffee
MO., 11.05.2026
18:30 MAK Jugend
DI., 12.05.2026
17:00 Mädchenjungschar „Senfkörner“ (Mädchen, 2.–7. Klasse)
18:30 Teenagerkreis „FreeStyle“ (ab 8. Klasse)
20:00 Gebetsstunde (Gebet für Kindergruppen)
MI., 13.05.2026
17:00 Kinderstunde (Kinder 3–7 Jahre)
19:00 Teentreff „BREAK“ (ab 8. Klasse)
DO., 14.05.2026
19:15 Bibelgesprächskreis
FR., 15.05.2026
16:30 „Base“ (Jungs, 2.–8. Klasse)
20:00 Jugendkreis „Manna“
SO., 17.05.2026
17:00 Lobpreiszeit
18:00 Gottesdienst (mit Kinderprogramm)
Frauen Zeit
Herzliche Einladung zur Frauen Zeit am Freitag, 8. Mai 2026, um 18.30 Uhr.
Diesen Abend für Frauen begleitet ein Impuls von Elisabeth Glock zum Thema: „Barmherzig mit mir selbst? Meine Identität in Jesus“, ein Abendessen und Raum für Gespräche.
Infos bei Heike Haaß
(0176 97334976 oder heike.haass@web.de).
Am Samstag, dem 09.05.2026, findet von 9.00 bis 12.00 Uhr die nächste Altpapiersammlung auf dem Festplatz statt. Jugendliche der Liebenzeller Gemeinschaft Angelbachtal nehmen das Altpapier entgegen und stapeln es in die Container. Vielen Dank, wenn Sie die Jugendarbeit hier vor Ort unterstützen und gleichzeitig der Umwelt Gutes tun.
Montag, 18.05.2026, 18.00 Uhr, Aufbau großes Zelt, Küchenzelt
Mittwoch, 20.05.2026, 18.00 Uhr, Aufbau Hütte, Sitzgarnituren, Material holen
Freitag, 22.05.2026, 18.00 Uhr, Aufbau Elektrik, Wasser, Abwasser
MIT EINER TASSE KAFFEE ANDEREN HELFEN
Herzliche Einladung, auch in diesem Jahr wieder im bewährten „Bibelzelt“ vorbeizuschauen. Das Angebot von Kaffee und selbstgebackenen Kuchen wird mit einem leckeren Frühstück jeweils sonntags und montags in der Frühe ergänzt.
Die Jugendlichen bieten in der Hütte nebenan Kaltgetränke und Pommes an.
Die Liebenzeller Gemeinschaft Angelbachtal möchte u. a. mit dem Verkauf am Angelbachtaler Pfingstmarkt das Projekt „Shape Life“ unterstützen.
Hilfe für Kinder und Jugendliche in Armensiedlungen
Die Gewalt in den Elendsvierteln in Papua-Neuguinea ist erschreckend. Raub, Drogenmissbrauch und Vergewaltigungen sind an der Tagesordnung. Zudem sind viele Mädchen und Jungen sich selbst überlassen. Unsere sozial-missionarischen Programme leisten ganzheitliche Hilfe, damit aus Kindern und Jugendlichen von Gott geformte Persönlichkeiten werden und der Kreislauf der Gewalt durchbrochen werden kann.
Wohl kaum ein Land hat in den vergangenen Jahrzehnten eine so rasante Entwicklung von der Steinzeit in die Moderne erlebt wie das seit 1975 unabhängige Papua-Neuguinea. Nicht jede Bevölkerungsgruppe hat davon im gleichen Maße profitiert; es entstanden wie in den meisten Entwicklungs- und Schwellenländern Armensiedlungen – so genannte „Settlements“ –, unter anderem in der Hauptstadt Port Moresby und in der Stadt Wewak.
Die „Settlements“ sind soziale Brennpunkte mit sehr hoher Kriminalität sowie großem Alkohol- und Drogenkonsum. Dort ist Gewalt an der Tagesordnung, die Aids-Rate wächst rapide und viele Kinder und Jugendliche sind sich selbst überlassen.
In den Siedlungen hilft die Liebenzeller Mission unter dem Namen und Motto „Shape Life“: „Leben formen, prägen und gestalten“. Die sozialmissionarischen Programme leisten ganzheitliche Hilfe, damit aus Kindern und Jugendlichen von Gott geformte Persönlichkeiten werden. Zu den Angeboten gehören Kidsclubs, Mitarbeiterschulungen und Jüngerschaftstraining. Die Liebenzeller Missionarinnen und Missionaren begleiten lokale einheimische Leiter auf ganzheitliche Weise mit praktischem Training, ermutigender Jüngerschaft und viel persönlicher Beziehung, um sie in ihrem Glauben an Jesus und unserer Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen in den Settlements zu stärken.
Auch in den überfüllten Gefängnissen in Wewak, in denen es keine Programme für Resozialisierung gibt, besuchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Insassen regelmäßig und beten mit ihnen. Immer wieder erleben sie, wie Gott Menschen im Gefängnis verändert und sie nach ihrer Entlassung aus der Haft als Christen leben und nicht mehr straffällig werden.
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter „Aktuelles – Pfingstmarkt“.