„Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaoth.“ | Sach. 4,6b
We are bet(t)er
»We are better« – macht in großen Lettern ein Transportunternehmen auf seine Dienste aufmerksam. Es wirbt damit, bessere Leistungen als seine Mitbewerber zu bieten.
Aber was heißt das genau? Schneller, genauer, zuverlässiger, preiswerter …? Und woher weiß ich, ob die Leistung des Unternehmens wirklich dem Slogan entspricht, denn wer hält schon das, was er verspricht, selbst wenn er sich darum nach besten Kräften bemüht? Wenn diese Firma mit ihrem Slogan auch nur an die logistischen und fahrerischen Fähigkeiten ihrer Mitarbeiter denkt, so müsste man sie nach diesem Spruch auch in manch anderer Hinsicht für besser als ihre Mitmenschen halten dürfen. Mehr Vertrauen würde es mir einflößen, wenn der Wahlspruch hieße: »Wir sind Beter.«
Wie sieht es bei mir aus? Kann ich zu Recht von mir behaupten, dass ich »besser« bin als meine Mitmenschen? Nicht so unehrlich, nicht so geizig oder neidisch, nicht so heuchlerisch und verlogen, sondern stets liebevoll, freundlich, geduldig, großzügig, nicht um mein Ansehen bekümmert, sondern um das Wohl des anderen bemüht? Kann ich mit mir zufrieden sein und von mir behaupten, »ich bin besser« als meine Mitmenschen, und kann ich wirklich »besser« sein?
Bin ich auch sehr bemüht darum, so erkenne ich doch bald, dass es nicht weit her damit ist, »besser« zu sein. Kaum werde ich auf die Probe gestellt, sei es nur in Gedanken, muss ich die Niederlage einräumen und erkennen: Nein, ich kann nicht besser sein, ich kann mich nicht an den eigenen Haaren aus dem Sumpf ziehen. Die Bibel macht uns klar: Gott ist der Einzige, der gut ist. Nur er hat die Macht, unser Herz zu erneuern und zu verändern. Deshalb versuche ich, nicht »better«, sondern »Beter« zu sein.
Silvia Gußmann aus „Leben ist mehr“
FR, 22.05.2026
16:30 „Base“ (Jungs, 2.-8. Klasse)
18:00 Uhr Aufbau Elektrik, Wasser, Abwasser
20:00 Jugendkreis „Manna“
SA, 23.05.2026
11:00 Aufbau Geschirr, Tischdecken, Deko, Plakate
16:30 Gottesdienst an Pfingsten (mit Kinderprogramm)
Stand auf dem Pfingstmarkt: Kaffee + Kuchen, Pommes
SO, 24.05.2026, Pfingstsonntag
10:00 Uhr Übertragung vom Pfingstmissionsfest aus Liebenzell
Stand auf dem Pfingstmarkt: Kaffee + Kuchen, Frühstück, Pommes
MO, 25.05.2026, Pfingstmontag
Stand auf dem Pfingstmarkt: Kaffee + Kuchen, Frühstück, Pommes
DI, 26.05.2026
20:00 Gebetsstunde (Gebet für Kleingruppen)
DO, 28.05.2026
19:15 Bibelgesprächskreis
SO, 31.05.2026
14:00 Gottesdienst (mit Kinderprogramm) anschl. Stehkaffee
mit Abendmahl
Gottesdienst im Gemeinschaftshaus
An Pfingsten feiern wir hier in ANGELBACHTAL unseren Gottesdienst schon am Pfingstsamstag, dem23.05.2026, um 16.30 Uhr. Herzliche Einladung, daran teilzunehmen!
Pfingst-Missionsfest – Sonntag, 24. Mai 2026
Herzliche Einladung zum Pfingst-Missionsfest auf dem Missionsberg. Dieses Mal dreht sich alles rund um das Thema GLAUBENS:MUT. Los geht das Missionsfest mit einem Gottesdienst um 10 Uhr. Pfarrer Matthias Hanßmann (Vorsitzender des Ev. Gemeinschaftsverbandes Württemberg e.V.) wird die Predigt halten. Im Anschluss gibt es viele Parallelveranstaltungen zum Auswählen – von Missionarsberichten über ein Familienkonzert bis zu theologischen Vorträgen. Es werden rund 4000 Besucherinnen und Besucher erwartet. Eine Übersetzung in Englisch wird für viele Programme angeboten. Ein großer Teil der Veranstaltungen kann auch im Livestream von zu Hause aus verfolgt werden. Herzlich willkommen beim Pfingst-Missionsfest! Weitere Infos unter: www.liebenzell.org
Eine Übertragung aus Liebenzell wird dieses Jahr von 10 bis 12.15 Uhr per Livestream ins Gemeinschaftshaus erfolgen. Herzliche Einladung, hier in Angelbachtal dabei zu sein!
Pfingstmontag, 25. Mai 2026
Thema: „Erfüllt Leben in der Tiefe“ mit Gabriel Häsler, Maria Fiechter, Sascha Wössner u. v. m.
Sei auch du wieder dabei – auf den Missionsberg in Bad Liebenzell oder per Livestream von zu Hause aus.
Weitere Infos unter www.lgv-erfuellt.de
MIT EINER TASSE KAFFEE ANDERN HELFEN
Herzliche Einladung, auch in diesem Jahr wieder im bewährten „Bibelzelt“ vorbeizuschauen. Das Angebot von Kaffee und selbstgebackenen Kuchen wird mit einem leckeren Frühstück jeweils sonntags und montags in der Frühe ergänzt.
Die Jugendlichen bieten in der Hütte nebenan Kaltgetränke und Pommes an.
Die Liebenzeller Gemeinschaft Angelbachtal möchte u.a. mit dem Verkauf am Angelbachtaler Pfingstmarkt das Projekt „Shape Life“ unterstützen.
Projekt: Shape Life – Papua-Neuguinea
Hilfe für Kinder und Jugendliche in Armensiedlungen
Die Gewalt in den Elendsvierteln in Papua-Neuguinea ist erschreckend. Raub, Drogenmissbrauch und Vergewaltigungen sind an der Tagesordnung. Zudem sind viele Mädchen und Jungen sich selbst überlassen. Unsere sozial-missionarischen Programme leisten ganzheitliche Hilfe, damit aus Kindern und Jugendlichen von Gott geformte Persönlichkeiten werden und der Kreislauf der Gewalt durchbrochen werden kann.
Wohl kaum ein Land hat in den vergangenen Jahrzehnten eine so rasante Entwicklung von der Steinzeit in die Moderne erlebt wie das seit 1975 unabhängige Papua-Neuguinea. Nicht jede Bevölkerungsgruppe hat davon im gleichen Maße profitiert; es entstanden wie in den meisten Entwicklungs- und Schwellenländern Armensiedlungen – so genannte „Settlements“ –, unter anderem in der Hauptstadt Port Moresby und in der Stadt Wewak.
Die „Settlements“ sind soziale Brennpunkte mit sehr hoher Kriminalität sowie großem Alkohol- und Drogenkonsum. Dort ist Gewalt an der Tagesordnung, die Aids-Rate wächst rapide und viele Kinder und Jugendliche sind sich selbst überlassen.
In den Siedlungen hilft die Liebenzeller Mission unter dem Namen und Motto „Shape Life“: „Leben formen, prägen und gestalten“. Die sozialmissionarischen Programme leisten ganzheitliche Hilfe, damit aus Kindern und Jugendlichen von Gott geformte Persönlichkeiten werden. Zu den Angeboten gehören Kidsclubs, Mitarbeiterschulungen und Jüngerschaftstraining. Die Liebenzeller Missionarinnen und Missionaren begleiten lokale einheimische Leiter auf ganzheitliche Weise mit praktischem Training, ermutigender Jüngerschaft und viel persönlicher Beziehung, um sie in ihrem Glauben an Jesus und unserer Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen in den Settlements zu stärken.
Auch in den überfüllten Gefängnissen in Wewak, in denen es keine Programme für Resozialisierung gibt, besuchen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Insassen regelmäßig und beten mit ihnen. Immer wieder erleben sie, wie Gott Menschen im Gefängnis verändert und sie nach ihrer Entlassung aus der Haft als Christen leben und nicht mehr straffällig werden.