Vor allem Zusammenstöße von Radfahrenden mit Autotüren sollen die neuen Markierungen in der Weimarstraße vermeiden: Wer links der gestrichelten Linie fährt, hat genug Abstand.
Was ist „Dooring“? Diese Frage können vermutlich viele nicht beantworten, obwohl sie es selbst schon erlebt haben. Der vom englischen Wort „door“ für „Tür“ abgeleitete Begriff steht nämlich für gefährliche Kontakte, die Radfahrende mit sich unvermittelt öffnenden Autotüren haben. Das kann lästig oder schmerzhaft sein, ist meist mit Sachschäden verbunden, und in schlimmen Fällen kommt es auch zu schweren Verletzungen. Und genau das sollen die neuen Markierungen in der Weimarstraße vermeiden.
Die durchgezogene und die gestrichelte Linie definieren nämlich einen Sicherheitsabstand, den Radfahrende einhalten sollten, um vor „Dooring“ geschützt zu sein. Und daher gelten ab sofort folgende Regeln:
Hintergrund für die Änderung: Künftig ist nur noch Fußverkehr auf dem schmalen Weg unter der Allee der Weimarstraße zulässig. Für die gemeinsame Nutzung von Radfahrern und Fußgängern ist er zu schmal, immer wieder gab es kritische Situationen und Beschwerden. Für eine Übergangsfrist ist die gemeinsame Nutzung derzeit noch erlaubt, sobald aber alle Markierungen für den neuen Schutzstreifen fertig sind, wird der Weg unter den Bäumen für Radfahrende gesperrt.