Im Juni leuchten die gelben Blüten des Löwenzahns zwar vielerorts bereits nicht mehr, doch die Pflanze begleitet uns den ganzen Frühling und Frühsommer. Was manche im Garten als lästiges Unkraut betrachten, ist tatsächlich eine bemerkenswerte Wildpflanze mit langer Tradition. Schon unsere Großeltern wussten die jungen, zarten Blätter in der Küche zu schätzen. Sie enthalten wertvolle Bitterstoffe und verleihen Salaten eine angenehm würzige Note.
Passend zur Jahreszeit möchten wir Ihnen deshalb ein einfaches und schmackhaftes Rezept für einen frischen Löwenzahnsalat vorstellen.
Toskanischer Löwenzahnsalat (Panzanella)
In der Toskana wird ein Salat aus Löwenzahn mit Zwiebel, Tomate und Graubrot zubereitet. Verwenden Sie dazu 300 bis 500 g Löwenzahn, 1 gewürfelte Fleischtomate, 1 fein gewürfelte Zwiebel, 1 Scheibe Graubrot, Basilikumblätter, Olivenöl, Weinessig, Salz und Pfeffer. Der Löwenzahn wird in feine Streifen geschnitten und mit den übrigen Zutaten vermischt. Das Graubrot in kaltes Wasser eintauchen, auswringen und zu den anderen Zutaten in Form von Bröseln zugeben. Öl und ein Schuss Essig machen den Salat tischfertig.
Tipp: Für ein milderes Aroma verwenden Sie möglichst junge Löwenzahnblätter. Wer den bitteren Geschmack reduzieren möchte, kann die Blätter vor der Zubereitung kurz in kaltem Wasser wässern.
Gemüse auf dem Grill
Die Grillsaison ist in vollem Gange. Während vielerorts Würstchen und Steaks im Mittelpunkt stehen, erfreut sich auch Grillgemüse immer größerer Beliebtheit. Kein Wunder: Gemüse vom Grill ist nicht nur gesund und kalorienarm, sondern bringt auch Farbe, Vielfalt und neue Geschmackserlebnisse auf den Tisch.
Besonders geeignet sind Zucchini, Paprika, Auberginen, Champignons, Maiskolben oder Zwiebeln. Auch Spargel, Fenchel oder Süßkartoffeln lassen sich hervorragend grillen. Durch die Hitze entwickeln die Gemüsesorten feine Röstaromen und erhalten einen besonders intensiven Geschmack. Mit etwas Olivenöl, frischen Kräutern und wenigen Gewürzen entstehen köstliche Beilagen oder sogar vollwertige Hauptgerichte.
Wer Gemüse grillt, profitiert zudem von wertvollen Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen. In Kombination mit frischen Salaten, (wie z.B. den genannten Löwenzahnsalat), Kräuterquark oder einem selbstgemachten Dip wird daraus eine leichte und ausgewogene Mahlzeit. Vegetarier und Veganer finden im Grillgemüse eine schmackhafte Alternative zu Fleisch, doch auch für alle anderen bietet es eine willkommene Abwechslung.
Tipp: Größere Gemüsestücke lassen sich gut auf Grillspieße stecken oder in speziellen Grillschalen zubereiten. So bleibt das Grillgut saftig und kann bequem gewendet werden. Besonders aromatisch wird es, wenn das Gemüse vor dem Grillen einige Stunden in einer Marinade aus Olivenöl, Knoblauch, Kräutern und etwas Zitronensaft ziehen darf.
Grillen muss also keineswegs eintönig sein. Wer die Vielfalt der heimischen und mediterranen Gemüseküche entdeckt, kann die Sommerzeit genussvoll und gesund gestalten. Vielleicht landet beim nächsten Grillabend neben Würstchen und Steaks auch eine bunte Auswahl an Gemüse auf dem Rost – Ihre Gäste werden überrascht sein, wie lecker Gemüse schmecken kann. - SiHi - (Quelle: KI)


